Esportsarena

E-Sports vom Feinsten
 


Kann denn Spielen Sünde sein? Nun ja, laut unserer gewählten Volksvertreter ist es zumindest die Wurzel allen Übels, ruft Verdummung, Gewaltbereitschaft, Vereinsamung und soziale Inkompetenz hervor. Neue Gesetzesentwürfe fordern jetzt,  World of Warcraft als Suchtmittel unter 18 Jahren zu verbieten.

 

Genaueres kann aktuell an auf  Spiegel Online gelesen werden, zudem muss ich an dieser Stelle mal wieder auf eine meiner Lieblings-Websites verweisen.

Als Gamer ist man ja mittlerweile einiges gewohnt. Dass sich selbst unsere geliebten Privatsender manchmal nicht ganz einig sind, ob Spiele nun brutal, dumm oder süchtig und sozial inkompetent machen… S. oben!

Dabei hätte ich persönlich gar nichts dagegen, wenn man World of Warcraft ab 18 freigäbe, wenn auch aus den falschen Gründen! Gerade jetzt wo irgendwo im Land wieder die Sommerferien ausgebrochen sind, werden wir armen Abhängigen den ganzen Tag von irgendwelchen mitteilungsbedürftigen Kiddies genervt. Sollen die doch bitte wieder mit ihresgleichen Counter Strike spielen!

Wo wir doch ohnehin schon dabei sind, uns China in Sachen Internet, “Sicherheit” und Umgang mit neuen Medien zum Vorbild zu nehmen, können wir doch auch gleich deren Vorgehensweisen im Umgang mit oben genanntem MMORPG übernehmen. Für jeden chinesischen Spieler wird nach einer gewissen Zeit ein Ingame-Schalter aktiviert, der das Erreichen weiterer Spielerfolge unterbindet. Erst, wenn er sich über einen gesetzlich vorgeschriebenen Zeitraum nicht mehr eingeloggt hat, wird ihm erlaubt, sein Spiel für einige Stunden wieder aufzunehmen. Und wenn wir das erst übernommen haben, gründen wir gleich noch eine Zensurbehörde nach (aktuell) chinesischem Vorbild, die neue Spiel-Inhalte erstmal gründlich auf systemkritische Botschaften hin überprüft, bevor sie veröffentlicht werden.

Und nun entschuldigt mich, ich muss meine “Ängstlichkeit, Einsamkeit, geringeres Selbstwertgefühl, Überforderung, Kommunikationsstörungen und Depressionen” durch weiteren “Extremkonsum” kompensieren.


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Blizzard geht seit dem neuen AddOn “Wrath of the lich king” stark auf die Casual-Spieler zu.  Viele große Raidgilden fühlen sich daher unterfordert. Ist die zeit der großen Elite-Gilden vorbei?

Groß durchstarten wollte man bei SK Gaming und Nihilum, als die beiden weltbesten Gilden sich zum Bündniss “Ensidia” (ehemals “25th november” nach dem Gründungsdatum) zusammenschlossen. Groß durchstarten wollte auch die Gilde “Mental Madness” unter der Führung des Ex-Affenjungen Kreeki. Mindestens Platz drei in der Welttrangliste war das ambitionierte Ziel der jungen Gilde.

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“Online-Rollenspiele und eSport sind zwei unterschiedliche Welten”, sagen sowohl MMO-Fans, als auch eSportler. Auch wenn World of Warcraft mit der Arena seit einigen Jahren versucht, als Online-Vertreter in der esport-Welt Fuß zu fassen (Ehrlich Blizzard, seid ihr mit WC3 und Starcraft denn nicht schon dominant genug auf diesem Gebiet?) haben es die Massenspiele allgemein eher schwer, als kompetitive Titel ernst genommen zu werden.

Dabei ist es in der Theorie doch so einfach. Warum Spiele herausbringen, mit deren mehrspielermodus man dann Ligen veranstaltet, anstatt einfach die Spiele von vornherein mehrspielerbasiert zu konzeptionieren? (Nicht, dass die Macher von Counter-Strike das nicht auch getan hätte, aber das basiert ja nach wie vor auf dem Singleplayer-Titel “Half Life“.) weiterlesen »


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Schon seit 2007 könnt ihr auf den Spuren Gandalfs, Aragorns und Frodos wandeln -  jetzt kommt die erste Erweiterung zu Herr der Ringe Online.

Nach ihrem mehr als erfolgreichen Ausflug in die Kinos hatte es Tolkiens Fantasy-Saga ja jetzt schon einige Male auf die PCs und Heimkonsolen getrieben, zum Teil mit eher ernüchternden Ergebnissen - wir erinnern uns mit schmerzverzerrter Miene an “Der Hobbit”. Auch lange vor der Tolkien-Manie gab es Herr der Ringe-Spiele - sogar schon damals für das Super Nintendo … aber an diese Episoden, ähnlich wie an die ersten PC-Umsetzungen nach der Jahrtausendwende erinnern wir uns lieber nicht.

Herr der Ringe - Die Minen von Moria - das Online Spiel von Codemaster

Ein Mittelerdeerlebnis der anderen Art verspricht seit letztem Jahr das Online-Rollenspiel “Herr der Ringe Online”, zu dem nun am 18. November die Erweiterung “Die Minen von Moria” erscheint.  Schon ab 16. Oktober, sprich diesen Donnerstag, ist eine Pre-Order-Edition bestellbar, die den flinken Vorbesteller mit ein paar Bonusgegenständen versorgt, an die wohl sonst so schnell keiner kommt. Wer bereits weiß, dass sein kompletter weiterer Lebensinhalt aus HdRO bestehen wird, kann sich als Vorbesteller zudem für happige 150 Euro ein Abo auf Lebenszeit einsacken. Ob man daran letztlich spart sieht man auf der Übersicht der offiziellen Fanpage - ein Jahr kostet nämlich auch schon 120 Euro. Wer also definitiv weiß, dass er über längere Zeit hinweg spielen wird, sollte also drüber nachdenken und mit dem AddOn gleich noch Dauerkunde werden und so lange HdRO spielen, bis die Server eines Tages abgeschaltet werden. Nach Ablauf der Pre-Order-Phase kostet der Endlosspaß übrigens noch mal 70 Euro mehr.

Alle Filmfans, die bei diesen Neuigkeiten schon die behaarten Hobbitfüße auf den Weg zum nächsten geizigen Elektronikdiscounter schwingen wollen, weil sie auf Peter-Jackson’sche Epik hoffen, seien jedoch gewarnt: weder an den Filmen, noch am Silmarillion haben Entwickler Turbine und Publisher Codemasters die Rechte erwerben können - das Spiel stützt sich komplett auf die Ring-Trilogie und den “Hobbit”. Filmmusik und Originalcharaktere aus Jacksons Interpretation findet man nur bei Codemasters-Konkurrent EA.

Für alle jene, die noch heute von den Büchern schwärmen und denen auch die ewig gestreckten Reiseparts nicht zu öde waren, könnte dieses Game hingegen eine wahre Bereicherung sein - es soll ja auch Leute geben, die die Charr aus Guild Wars nicht mehr ab können und beim Anblick der WoW-Taurendruiden Ausschlag kriegen. Zeit für was Neues: Mittelerde ruft.


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Aus aktuellem Anlass (Hallo Blizzard! Schönes Ehresystem…) wollte ich mal ein paar Zeilen über Bots schreiben.

Ein Bot ist ein Computerprogramm, was bestimmte Aktionen ausführt, die eigentlich von einem Menschen getätigt werden. Im MMO ist ein Bot beispielsweise dazu da, um stundenlang Gold, Ruf oder Ehre dadurch zu sammeln, dass er leicht zu besiegende Monster tötet.

Bots werden immer gängiger. Blizzard hat schon ein paar verklagt. Habt ihr euch schon mal gefragt, wie es der Spieler mit dem halbwegs guten Equipment mit seinem Gewissen vereinbaren kann, so unglaublich schlecht zu spielen? Wie er (um mal ein Beispiel zu nennen…) vom Alteracschlachtfeld (aber es könnte auch IRGENDEIN anderes sein!) direkt zu Balinda rennt, um dann erst festzustellen, dass die schon gestorben ist? Oder wie jemand stundenlang im Kreis laufen und dabei immer dieselben Bewegungen vollführen kann, während er Mobs 3 Lvl unter ihm killt und ihre Gedärme einsammelt?

Kein Bot - Ein Felsteed. Sah einfach gut aus :) © flickr / Kingfox

Wenn ihr Euch das noch nie gefragt habt, dann sehen wir daran sehr schön den Lerneffekt, den diese Programme für die restliche Spielerschaft haben sollten: Die meisten MMOs sind so anspruchslos, dass wir nicht mal mehr selbst spielen müssen. Wir können einen Bot damit beauftragen, immer die gleichen 5 Tasten auf dem Weg zum Boss zu drücken.

Natürlich sind Bots in der Regel auffällig und leicht von einem “echten” Spieler zu unterscheiden, aber ich hatte in besagtem AV doch irgendwie ein Schlüsselerlebnis. Wenn dieses Computerprogramm es schafft, den Ablauf eines Schlachtfeld-Spieles so zu simulieren, dass es sogar besser spielt als der Durchschnitts-Spieler von World of Warcraft… meine Güte.

Da fragt man sich doch, was sein Hobby eigentlich vom am Fluss sitzen und Kiesel ins Wasser werfen unterscheidet. Außer der frischen Luft, der gesunden Bewegung und der Sonnenbräune, die bei WOW ja bekanntlich wegfällt. Außerdem könnte uns diese Freizeitbeschäftigung so leicht kein Roboter abnehmen…


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Wie Heise berichtete wurde sogar auf der Internationalen Raumstation, die in einer Umlaufbahn um die Erde fliegt, ein Trojaner gefunden. Jetzt könnte man den alten Witz rauskramen: „Was hat Windows und die Raumstation gemeinsam? – Wenn man ein Fenster öffnet, hat man ein Problem!“  oder “2008 - Zocken im Weltall”.

Online Spieler sind nicht mehr sicher © Flickr /thms.nl

Aber die dort gefundene Malware wird gegen Online – Spieler eingesetzt, so Heise. Der im HTTP lauernde Trojaner „W32.Gammima.AG“ durchsucht die Zocker nach Zugangsdaten. Der Wert eines Zugangs für das Online – Spiel „World of Warcraft“ ist inzwischen höher, als die Daten einer Kreditkarte.
Aber auch Spieler des bekannten Spiels „Lineage“ seien die Gefährdeten. Insgesamt lässt sich sagen, dass immer mehr Leute sich dem Online - Spielen hingeben. Bereits im Juli stellte McAfee eine Statistik auf, wonach die Malware bezüglich Datendiebstahls dramatisch zugenommen hat. Dabei teilen diese sich auf. Die eine Hälfte sucht nach Bankdaten, die andere nach Konten für Online – Spiele.
Daher sollte man seinen Virenscanner auch beim Zocken anlassen. Auch wenn es ruckelt, ist das noch besser als beim nächsten Einloggen festzustellen, dass der Account okkupiert wurde.


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Mit dem kostenpflichtigen WOW Arena Turnier hat der ESport endgültig Einzug in die Welt des MMORPG gehalten.

In diesem Jahr hat Blizzard das Turnier völlig vom “normalen” Spiel abgekoppelt: Auf extra Turnier-Servern darf sich jeder Spielern, der die Voraussetzungen (s.u.) erfüllt, einen gut ausgerüsteten Lvl 70 Char erstellen und in einem 3vs3 Team gegen die Konkurrenz antreten.

Es gibt zwei Qualifikationsrunden, die erste ist bereits vorbei. Die zweite Phase läuft noch bis zum 16. Juli 2008.

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World of Warcraft - eSport or not?

Autor: Kaimar
abgelegt in: Allgemein

Diese Frage beschäftigt eSportler wie WOW-Fans in aller Welt, seit Blizzard mit dem Arena-System ernsthafte Ambitionen zeigt, nach Starcraft und WC3 nun auch World of Warcraft als feste Größe und Genrereferenz im eSport zu etablieren.Dabei hat alles so friedlich angefangen: Es gab die eSportler auf der einen - die WOWler auf der anderen Seite des globalen Schulhofes. Gut, dann gibt es da zwar noch eine gewisse Minderhait namens Guild Wars-Spieler, aber wie damals in der Schule lässt man die Nerds besser unter sich, die kommen alleine viel besser zurecht…

Doch irgendwann kam Oberschulrat Blizzard dann auf die geniale Idee, zur Förderung des allgemeinen Zusammenhaltes (oder schlicht um noch mehr Geld zu verdienen) wäre es doch sicher förderlich, man dränge einen Teil der World of Warcraft-Gemeinde im Internet einfach hinüber ins unbekannte Territorium der eSportler. Man gebe Ihnen kurzerhand eine eigene Arena, stelle ein paar Sonderregeln auf, verspreche Preisgelder und der Rest würde sich dann schon irgendwie zusammenfinden.

Anfangs schien dieses Konzept jedoch ganz und gar nicht aufzugehen. So wurde die WOW-Arena in der eSport sehr stiefmütterich, oder (um beim Schulhof-Gleichniss zu bleiben) wie der hässliche Neue, den erstmal keiner kennt - und eigentlich auch keiner kennen will - behandelt.

Somit war die neu geschaffene Minderheit der WOW-eSportler gezwungen, sich anzupassen. mit tatkräftiger Unterstützung von Klassensprecher GIGA und Hausmeister ESL gelang es dem Neuen sogar, einige eingefleischte eSportler auf seine Seite zu ziehen.

Mittlerweile gehört es für ein erfolgreiches eSport-Team fast schon zum guten Ton, auch ein WOW-Squad zu haben. Die Preisgelder steigen ebenso, wie die Zuschauerzahlen bei großen Matches und der WOW-eSport scheint sich nach und nach zu etablieren.

Dennoch gibt es nach wie vor kritische Stimmen in der Computer-Branche. So meinen Viele, der “Skill” wäre bei der WOW-Arena irrelevant und es zähle nur, wie lange man spielt und welche Ausrüstung man dementsprechend hat. (Das bei großen Turmieren kein Spieler seinen eigenen Charakter spielen darf, sondern aus einer Auswahl vorgefertigter Avatare auswählen muss, wird dabei oft übersehen.) Zudem bemängeln viele die unausgereiften Regeln der Spiele und die für Nicht-WOW-Spieler unübersichtliche und teilweise langweilige Präsentation. Aber mal im Ernst: Wie viele Nicht-WC3-Spieler verstehen auch nur ansatzweise ein WC3-Cast oder behalten bei einem WC3-Match die Übersicht?

Es bleibt abzuwarten, ob und wie sich World of Warcraft weiter im eSport etablieren kann. Sollte Dies gelingen., wäre es jedenfalls ein großer Gewinn für beide Seiten und die Cliquenbildung auf dem globalen Schulhof wäre Geschichte.


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