Team Bondi, Rockstar San Diego - zwei Namen mit einer fragwürdigen Arbeitnehmer-Bindung. Beide sind bekannt für ihre ausbeuterisch anmutenden Arbeitgeberqualitäten. Gibt sich Codemasters nun einen ähnlichen Stempel?

Codemasters ©flickr.com / DsWii
Ein Entwickler zu sein, verliert angesichts der ausufernden Ausbeuter-Mentalitäten der Entwicklerfirmen und Publisher zunehmend an Attraktivität (wenn es mal anderswo anders wäre..). Die ehemaligen Angestellten des mittlerweile geschlossenen Guildford-Studios, unter anderem verantwortlich für den so ziemlich gefloppten EgoShooter Bodycount, beklagen den unrühmlichen Umgang ihres ehemaligen Arbeitsgebers stark. Zum Beispiel hätten sie 400 Überstunden geleistet und dafür Urlaub versprochen bekommen, der so nie zustande kam. weiterlesen »
Mit Einzug der Social Networks gewannen auch sogenannte Casual Games zunehmend an Bedeutung. Obwohl diese vom gemeinen Core-Game nicht mal mit der linken Arschfalte angeschaut werden, nehmen sie zunehmenden Platz im Alltag der Menschen ein.

Cityville ©flickr.com / SegmentNext
Das Social Gaming liegt dank diverser Netzwerke - allen voran das gefühltermaßen von fast jedem genutzte Facebook - zweifelsohne in einem bemerkenswertem Trend. Da lassen es sich auch Konzerngrößen wie EA nicht nehmen, ganz oben mitzumischen - mit Erfolg. Immerhin das zweitbeliebteste Spiel bei Facebook, The Sims Social, stammt vom Spielegiganten Electronic Arts. Den ersten Platz der Social Games machte im letzten Jahr das Spiel Gardens of Time von Playdom. weiterlesen »
Weit her war es mit dem Bestehen des Live-Action-Shooters Google Shoot-View ja nicht. Ging der Shooter erst am 13.12 online, dauerte es kaum zwei Tage bis das Licht schon wieder ausgehaucht war.
Bizarr war die Idee schon: die niederländische Entwickler-Firma Pool Worldwide bastelte eine spielerische Anwendung, die die von Google StreetView erfassten Straßen kurzerhand zum Schauplatz eines real behauchten “Killerspiels” machte. Im Grunde bot es die Möglichkeit wie gewohnt durch eure Heimatstadt oder auch Stadt eures Wollens zu wandern - mit dem kleinen aber feinen Unterschied zum normalen Google StreetView: ihr hättet ein M4A1 Sturmgewehr in euren Patschepfötchen.

Google Shoot-View ©flickr.com / diTii
Kürzlich gab das Rote Kreuz bekannt, dass ein internationales Komitee der Organisation bald darüber diskutieren wird, inwiefern auch (digitale?) Spiele die Rechte der Menschen achten sollten.

Konferenz ©flickr.com / THEBADBOY カメラマン
Dabei soll nach eigenen Aussagen darüber entschieden werden, ob es gar eine Verpflichtung für Spiele geben solle, die Achtung der Menschenrechte zu berücksichtigen. Der Grund dafür ist schlicht und ergreifend der, dass man es auf Seiten der Organisation, die sich für die Einhaltung der Menschenrechts-Charta auf der ganzen Welt einsetzt, kritisch sieht, wenn es Spiele gibt, die eben genau diese Menschenrechte - salopp ausgedrückt - nicht mal mit dem Hintern angucken oder noch mit Füßen treten.
Wir haben es schon nicht leicht. Erst sind wir emotional diffus, versifft und abgestorben und nun wird uns auch noch eine geringere Hirnaktivität “nachgewiesen”. Die lieben Studien.

“Computerspieler und trotzdem normal” ©flickr.com / Affentod
Diesmal ist es eine Gruppe von Wissenschaftlern an der Indiana University School of Medicine, welche dem Konsum von gewalttätigen Shootern ein langfristiges Wirken auf das Hirn unterstellt.
Bestandteil der Untersuchung waren zwei Gruppen von je elf Personen, welchen während und nach einer zweiwöchig andauernden Studie das Gehirn mittels Kernspintomographen (MRI) gescannt wurde. Teilnehmer einer dieser Gruppen sollten die Wochen über gewalttätige Shooter spielen, eine andere hingegen sollte komplett auf das Spielen verzichten.
Rockstar Games lässt den Spieler in L.A. Noire als CSI-Agent der 50er Jahre in einer fast realen Welt ermitteln. Dazu muss er in der düsteren Krimi-Atmosphäre bei den Verhören genau hinsehen, denn in den neuartigen Gesichts-Animationen liegt oft die Antworten auf Detektive Cole Phelps Fragen.
Anstatt, wie bei den meisten PC- und Konsolen-Spielen, als Verbrecher erfolgreich durch das Spiel zu kommen, wechselt der Spieler bei L.A. Noire die Seiten. Nun gilt es, bei der Polizei-Arbeit eine gute kriminelle Spürnase zu haben, sich im Notfall auch auf seine Intuition verlassen zu können und genau auf die liebevoll gestalteten Gesichtsausdrücke seiner Verdächtigen zu achten. Viel Aktion bietet L.A. Noire nicht, aber 20 Quadratkilometer historisches Los Angeles und spannenden Realismus. weiterlesen »
Unsere Politiker haben es ja schon immer gewusst: Gewalttätige Ballerspiele bringen schlechtes Karma. Diese Message verkündet Dr. Acharya Shree Yogeesh in einem Video auf youtube. Obwohl es sich nur um virtuelles Töten handelt, sollen Killerspiele einen schlechten Einfluss auf das aktuelle und die kommenden Leben haben.
Killerspiele sind hierzulande bekanntlich seit Jahren ein beliebter Aufreger in den Massenmedien, und die Ausführungen des Yogis Dr. Acharya Shree Yogeesh würden den Kritikern von Counter Strike und Co wohl sehr zusagen. Wie auf Onipepper berichtet wird, klagt der indische Geistliche die gewalttätigen Videospiele an, und spricht sich für ein Verbot ebendieser aus. Seine Begründung ist durchaus originell: Wer im virtuellen Raum ballert, sammelt schlechtes Karma. Aber lassen wir den Yogi selbst mal zu Wort kommen:
Killerspiele bringen schlechtes Karma - Game Over vs. Wiedergeburt?
Eines muss man Dr. Acharya Shree Yogeesh lassen: Verpackt in kosmisch-buddhistische Ausführungen ist Kritik an Killerspielen hierzulande etwas neues. Der sanftmütige Yogi führt in seinem Video ein paar kuriose Tiergleichnisse auf, bevor er knallhart mit dem reaktionären Hammer um die Ecke kommt. Er befürworte weiterlesen »
Wer wollte seinem Groll gegen den Computer oder das Web an sich nicht schon mal ungehindert freien Lauf lassen? Normalerweise geschieht dies bei einer gepflegten Partie Counterstrike, doch mit dem Plugin “Destroy the Web” kann die Wut direkt an der verursachenden Website ausgelassen werden.
Wer kennt diese Tage nicht, an denen alles schief zu gehen scheint. Den Wecker nicht gehört, mit dem linken Fuss zuerst aufgestanden und dann die Bahn verpasst. Wenn dann auch noch der PC Zicken macht, staut sich gerne mal etwas Frust an. Genau dieser kann mit einem netten Plugin abgebaut werden, ohne sich selbst oder etwaig gefährdeter Hardware Schaden zuzufügen. Bei Destroy the Web ist der Name Programm: Per Mausklicks kann systematisch das Internet zerstört werden. Zumindest teilweise. Das aktuelle Browserfenster wird umgewandelt in eine virtuelle Schiessbude, die kurz und klein gelegt werden kann.
Destroy the Web - Plugin für Firefox gegen Computerfrust
Nachdem man sich die Datei heruntergeladen hat, erscheint oben im Browser ein neues Symbol. Klickt man nun auf dieses, wird weiterlesen »
Mit Killzone 2 hatte Sony beim Erscheinen der PS 3 ein ganz heisses Eisen im Feuer - Das Spiel setzte definitiv Masstäbe. Nun sind erste Detail zum Nachfolger Killzone 3 veröffentlicht worden, die auf grosses hoffen lassen. Wird Sony sich selbst übertreffen und das Genre der First-Person-Shooter erneut revolutionieren?
Bereits die ersten Trailer zu Killzone 2 sorgten vor dem Release der PS 3 für reihenweise offene Münder. Nie zuvor gab es derart realistischen First-Person Combat in High Definition auf einer Konsole zu sehen. Obwohl noch kein offizieller Trailer zu Killzone 3 existiert, lässt sich bereits jetzt vermuten, dass der Titel für grossen Wirbel sorgen wird. Es wird sich um eine unmittelbare Fortsetzung des zweiten Teils handeln, jedoch mit einigen vielversprechenden Neuerungen im optischen Bereich. Die Entwickler setzten auf High-End 3D Technologie, um den Spieler vollends in das Geschehen einzubinden, und so dem Begriff Ego-Shooter eine ganz neue Bedeutung zu verleihen.
Killzone 3 - Sev kehrt zurück
Auch in der Fortsetzung schlüpft der Spieler in die Rolle von ISA-Sergeant Tomas “Sev” Sevchenko und zieht in den Kampf gegen die Helghast. Die Situation weiterlesen »
Ein Skandal von historischer Tragweite schockiert Südkoreas Esports-Community. In den Medien wird vom grössten Skandal in der bisherigen Geschichte des professionellen Gaming gesprochen.
Wettskandale sind im Profisport durchaus an der Tagesordnung, davon können beispielsweise Fussballfans ein Liedchen singen. Aktuell sind in Südkorea Beweise für die Manipulation von StarCraft Wettbewerben aufgetaucht, und die gesamte Szene bangt um ihre Glaubwürdigkeit, da wohl schon seit mehreren Jahren betrügerische Machenschaften die Ergebnisse der Wettkämpfe vehement beeinflussen.
StarCraft Liga manipuliert von mafiaähnlichen Strukturen
Es scheint, als ob um die StarCraft Liga insgeheim ein weitläufiger, illegaler Wettring aufgebaut wurde. Viele Teams werden beschuldigt, absichtlich Wettbewerbe verloren oder spielentscheidende Informationen, wie Match-Replays, unter der Hand an Dritte weitergegeben zu haben. Scheinbar haben die Betrügereien 2006 begonnen und in den Folgejahren 2007 und 2008 ihren Höhepunkt erreicht. weiterlesen »