Esportsarena

E-Sports vom Feinsten
 


World of Warcraft: Spielerschwund

Autor: franfi
abgelegt in: RPG

Neue veröffentlichte Zahlen zum Abonnentenkreis des Kultspiels im Suchtigeschmack schlechthin lassen vermuten, dass es sich zumindest in diesen Online-Welten in absehbarer Zeit ausge’Orkt hat.

World of Warcraft ©flickr.com / innovablog
World of Warcraft ©flickr.com / innovablog

Kaum ein Spiel hat es geschafft, solch eine langanhaltende Welle von Euphorie loszustoßen. Seit Jahren schon ist World of Warcraft so etwas die eierlegende Wollmilchsau von Blizzard - an einen Abriss des Erfolgs war nicht zu denken, wenn man sich an die massive Marketing-Politik in den Medien und die angelegten Verkaufsevents erinnert, auf denen die Fans für eine Erweiterung auf der Straße Schlange standen. Gäbe es soviel Aktionspotential mal bloß bei der ein oder anderen politischen Grundverstimmung..

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Diablo III - Definitiv erst 2012

Autor: franfi
abgelegt in: Allgemein

Bezüglich des Release-Termins von Diablo III schien bisher noch immer alles möglich - nun aber wurde es konkret: Anfang 2012 soll es den Nachfolger für die beliebte Reihe geben.

Diablo 3 ©flickr.com / Brian_Duff
Diablo 3 ©flickr.com / Brian_Duff

Schade - so manch einer spekulierte sicher noch auf ein diablo’sches Geschenk unter dem Weihnachtsbaum, denn auch Blizzard selbst zeigte sich auffallend zurückhaltend mit der Ankündigung seines Release-Termins, der doch ursprünglich noch für 2011 angedacht war. Aber letztendlich ziehen nun auch die größten Spekulanten und Träumer den Kürzeren: ganz offiziell ließ der Entwickler die Veröffentlichung von Diablo III nun zum Anfang 2012 datieren.

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Am Anfang des Monats gab Entwickler Blizzard bekannt, dass ihr heiß ersehnter Titel nur mit permanenter Onlineverbindung spielbar sein wird - und lockte damit die Entzürnung so manch eines Fans auf sich.

Diablo 3 ©flickr.com / Brian_Duff
Diablo 3 ©flickr.com / Brian_Duff

Bei dem Zwang zur permanenten Online-Verbindung handelt es sich nicht etwa nur um einen Multiplayer-Modus. Auch der Einzelspieler, der gar nichts von anderen Spielern wissen will, wird eine dauerhafte Online-Verbindung vorweisen müssen. Um diesen mittlerweile recht populären Kopierschutz (DRM) zu legitimieren, führt natürlich auch Blizzard tolle Features an, die damit erst möglich seien. Diablo III bringe so, laut Blizzards Rob Prado, etwa die Möglichkeit für eine online gespeicherte Freundesliste mit. (Aha?)

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(Hallo auch!) So oder so ähnlich könntet ihr bald begrüßt werden, wenn ihr euch ab Ende Juli auf den Servern der Starcraft II - Welten tummelt.

Starcraft II ©flickr.com / starcraft2galaxy
Starcraft II ©flickr.com / starcraft2galaxy

Der Entwickler und Publisher Blizzard gab kürzlich bekannt, dass er elementare Änderungen im Serverbetrieb durchführen wird. Dabei sollen im Zuge der nächsten Starcraft II - Saison ab dem 25. Juli viele Regionen, deren Server bislang noch getrennt voneinander laufen, zusammengelegt werden. Dies bedeutet unter anderem, dass alle Europäer künftig die Skills der Jungs und Mädels aus Russland austesten können.

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Wegen unüberbrückbarer Differenzen hat Blizzard, der Entwickler von StarCraft 2, überraschend angekündigt, die Gespräche mit dem koreanischen Esports-Verband keSPA abzubrechen. Jetzt muss sich der Softwareentwickler einen neuen Partner für die mediale Promotion seiner Spiele suchen.

Der Konflikt brodelte schon lange unterschwellig, doch nun kam es zum Eklat: Blizzard kündigt die Zusammenarbeit mit der “Korean E-sports Players Association“. Was genau das Fass zum Überlaufen brachte lässt sich nur vermuten. Jedenfalls ist der Zeitpunkt für die Trennung denkbar ungünstig, denn die Veröffentlichung von StarCraft 2: Wings of Liberty steht unmittelbar bevor.

Blizzard Entertainment© flickr.com/switchstyle

Schlussstrich zwischen Blizzard und der keSPA - die Hintergründe

Die jahrelange Zusammenarbeit der beiden Institutionen hat nun ein Ende, aber wie konnte es so weit kommen? Bereits im letzten Jahr zeigte sich Blizzard nicht besonders erfreut, weiterlesen »


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Kann denn Spielen Sünde sein? Nun ja, laut unserer gewählten Volksvertreter ist es zumindest die Wurzel allen Übels, ruft Verdummung, Gewaltbereitschaft, Vereinsamung und soziale Inkompetenz hervor. Neue Gesetzesentwürfe fordern jetzt,  World of Warcraft als Suchtmittel unter 18 Jahren zu verbieten.

 

Genaueres kann aktuell an auf  Spiegel Online gelesen werden, zudem muss ich an dieser Stelle mal wieder auf eine meiner Lieblings-Websites verweisen.

Als Gamer ist man ja mittlerweile einiges gewohnt. Dass sich selbst unsere geliebten Privatsender manchmal nicht ganz einig sind, ob Spiele nun brutal, dumm oder süchtig und sozial inkompetent machen… S. oben!

Dabei hätte ich persönlich gar nichts dagegen, wenn man World of Warcraft ab 18 freigäbe, wenn auch aus den falschen Gründen! Gerade jetzt wo irgendwo im Land wieder die Sommerferien ausgebrochen sind, werden wir armen Abhängigen den ganzen Tag von irgendwelchen mitteilungsbedürftigen Kiddies genervt. Sollen die doch bitte wieder mit ihresgleichen Counter Strike spielen!

Wo wir doch ohnehin schon dabei sind, uns China in Sachen Internet, “Sicherheit” und Umgang mit neuen Medien zum Vorbild zu nehmen, können wir doch auch gleich deren Vorgehensweisen im Umgang mit oben genanntem MMORPG übernehmen. Für jeden chinesischen Spieler wird nach einer gewissen Zeit ein Ingame-Schalter aktiviert, der das Erreichen weiterer Spielerfolge unterbindet. Erst, wenn er sich über einen gesetzlich vorgeschriebenen Zeitraum nicht mehr eingeloggt hat, wird ihm erlaubt, sein Spiel für einige Stunden wieder aufzunehmen. Und wenn wir das erst übernommen haben, gründen wir gleich noch eine Zensurbehörde nach (aktuell) chinesischem Vorbild, die neue Spiel-Inhalte erstmal gründlich auf systemkritische Botschaften hin überprüft, bevor sie veröffentlicht werden.

Und nun entschuldigt mich, ich muss meine “Ängstlichkeit, Einsamkeit, geringeres Selbstwertgefühl, Überforderung, Kommunikationsstörungen und Depressionen” durch weiteren “Extremkonsum” kompensieren.


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Blizzard geht seit dem neuen AddOn “Wrath of the lich king” stark auf die Casual-Spieler zu.  Viele große Raidgilden fühlen sich daher unterfordert. Ist die zeit der großen Elite-Gilden vorbei?

Groß durchstarten wollte man bei SK Gaming und Nihilum, als die beiden weltbesten Gilden sich zum Bündniss “Ensidia” (ehemals “25th november” nach dem Gründungsdatum) zusammenschlossen. Groß durchstarten wollte auch die Gilde “Mental Madness” unter der Führung des Ex-Affenjungen Kreeki. Mindestens Platz drei in der Welttrangliste war das ambitionierte Ziel der jungen Gilde.

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Nachdem die generellen Neuerungen nun betrachtet sind, kümmern wir jetzt nun um die neu dazu gekommene Physik-Engine und das überarbeitete Battle.net.

Dank der 3D-Grafik darf man sich jetzt auch über die Havok-Engine und deren Vorteile freuen - Gegenstände lassen sich halbwegs realistisch und physikalisch korrekt bewegen, Mauern zerstören  - man kann seine Gegner mit in sich zusammenstürzenden Strukturen erschlagen. Das klingt gut und taktisch - aber klingt es nach Diablo? Bei den Stärkewerten, die so ein Barbar anhäufen kann, würde man ja auch gern mal mit entwurzelten Bäumchen um sich werfen.

Dieser Trailer zeigt Artworks aus dem Spiel

Diablo III soll übrigens mit einer neuen Version des Battle.net glänzen. Alle Veränderungen sind noch nicht bekannt, aber sicher ist schon mal, dass Diablo III sehr viel stärker auf die Multiplayerschlachten ausgelegt sein wird - der Singleplayermodus ist zwar auch mit von der Partie, Fokus liegt jedoch auf den Multiplayerschlachten in Gruppen oder im PvP, der jetzt wohl als separater Modus etabliert wird. Hier wird viel geschraubt und verändert, damit das Battle.net-Erlebnis nur die besten Eindrücke hinterlässt und fesselt. Der Schwierigkeitsgrad soll sich immer der momentanen Gruppenstärke und -erfahrung anpassen.

Und es wird fairer. Blizzard, die Cheater seit jeher gnadenlos bannen, wollen das Cheaten jetzt gleich ganz unterbinden. Zudem werden Gegenstände jetzt immer dem Charakter zugewiesen, der den Kill an einem Monster auf dem Konto hat - damit auch Fernkämpfer sich über reiche Beute freuen können und nicht wie früher leer ausgehen, wenn sie ein Monster besiegen und der nächststehende Paladin sich eins abfeixt und ihnen die Beute wegschnappt, während sie noch 50 Meter entfernt stehend ihren Langbogen überm Knie zerbrechen.

Wer sich noch ein weiteres informatives Interview mit Lead Designer Jay Wilson anlesen möchte, kann dies hier tun.


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Wie bereits im ersten Teil angekündigt, gibt es zahlreiche Neuerungen und Änderungen in Diablo III, auf die wir jetzt mal genauer eingehen wollen.

Ein Punkt der viele Fans besorgt, ist die Grafik auf ihrem momentanen Stand; Diablo wagt den Sprung in die dritte Dimension - und sieht, wie viele meinen - viel zu sehr nach World of Warcraft aus. Tatsächlich kann man manchen Screenshots und Details ihre cartoonhafte Darstellungsweise nicht absprechen. Gegen den Look gibt es bereits eine Petition.

Hier seht ihr ein Gameplayvideo der Zaubererklasse

Apropos Grafik: jeder Ausrüstungsgegenstand wird sich jetzt individuell an der Figur widerspiegeln, so dass man auch ohne ins Inventar zu gucken jederzeit weiß, was der Barbar da gerade für eine Rüstung trägt. In Diablo II war es noch so gewesen, dass sich viele Rüstungen durch die gleichen Sprites darstellten und lediglich die Töne manchmal variierten.

Die beliebten Heiltränke fallen komplett weg, stattdessen werden in Diablo III Heil-Orbs von den Gegnern fallen gelassen, die die Energie des Charakters um bestimmte Prozentsätze auffüllen, dies aber auch nicht augenblicklich, sondern über einen bestimmten Zeitraum - Heilen wird also schwieriger werden.

Das Inventar wird größer und es ist nun nicht mehr nötig, Charms, jene Boni-bringenden aber platzfressenden und nervigen magischen  Items im Inventar zu schleppen - dafür wird es eine separate Lösung geben, vielleicht einen Extra-Beutel.

Stadtportale werden von nun an mit einer Cool-Down-Phase versehen, einer Art Timer, damit man nicht fröhlich hin und her springen kann und sich in der Stadt immer wieder aufstockt, während auf der andern Seite das Bossmonster vor dem Portal vor Wut heult, weil es euch nicht folgen kann.

Weiter geht’s in Teil 3 unserer Preview. Eine größerer Übersicht über Fakten zu Diablo III gibt es hier.


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Lange durften wir warten, mittlerweile wurde es bereits vor einiger Zeit angekündigt - der dritte Diablo-Teil kommt und mit ihm eine Stange an Neuerungen.

Diablo  und vor allem dessen Nachfolger Diablo II hatten sich damals vor allem aufgrund ihres süchtig machenden Gameplays und der genialen Battle.net-Unterstützung etabliert. Jetzt warten Heerscharen von Fans darauf, endlich wieder die Streitäxte, Kriegssensen und fiesen Zauber auspacken zu dürfen, geifern voller Begeisterung den Gameplayvideos und Infos auf der offiziellen Diablo III-Seite entgegen und rätseln angespannt, was wohl die letzen beiden der fünf neuen Klassen sein werden.

Denn bekannt sind bis jetzt nur drei Protagonisten, die man jeweils in eine männliche oder eine weibliche Hülle packen dürfen wird - den alteingesessenen Barbaren mit neuen Fähigkeiten und Flächenschadenoptionen, die Zauberin, die mit komplett überarbeitetem und neuem Magie-Arsenal daherkommt, und den Hexendoktor oder Schamanen, jene mysteriöse Charakterklasse, die bis auf Weiteres den beliebten Necromancer ablösen soll, weil sich die beiden sonst zu ähnlich gewesen wären.

Der offizielle Trailer zum neuen Diablo III

Ob wir den Totenbeschwörer wiedersehen werden, wussten die Entwickler selbst noch nicht so genau, er könnte aber laut diesem Interview mit Jay Wilson auf MTV.com mit einem AddOn kommen. Wilson ist Lead Designer bei Diablo III und weiß noch mehr Spannendes zu berichten.

Blizzard legt sich mächtig ins Zeug und selbst wenn - was die Charakterklassen betrifft - nie alle Gemüter gnädig gestimmt sein werden, so arbeitet man auf Hochdruck an einem weiteren Hack’n'Slay-Fest  in bester Diablo-Manier, auch wenn das nicht gerade wenige Änderungen dessen, was man von langem Diablo II-spielen gewohnt ist, mit sich bringt.

Was sich so alles ändert und wie es mit dem Battle.net in Zukunft aussieht erfahrt ihr im zweiten und dritten Teil unseres Diablo III-Previews.


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