Esportsarena

E-Sports vom Feinsten
 


Nachdem die generellen Neuerungen nun betrachtet sind, kümmern wir jetzt nun um die neu dazu gekommene Physik-Engine und das überarbeitete Battle.net.

Dank der 3D-Grafik darf man sich jetzt auch über die Havok-Engine und deren Vorteile freuen - Gegenstände lassen sich halbwegs realistisch und physikalisch korrekt bewegen, Mauern zerstören  - man kann seine Gegner mit in sich zusammenstürzenden Strukturen erschlagen. Das klingt gut und taktisch - aber klingt es nach Diablo? Bei den Stärkewerten, die so ein Barbar anhäufen kann, würde man ja auch gern mal mit entwurzelten Bäumchen um sich werfen.

Dieser Trailer zeigt Artworks aus dem Spiel

Diablo III soll übrigens mit einer neuen Version des Battle.net glänzen. Alle Veränderungen sind noch nicht bekannt, aber sicher ist schon mal, dass Diablo III sehr viel stärker auf die Multiplayerschlachten ausgelegt sein wird - der Singleplayermodus ist zwar auch mit von der Partie, Fokus liegt jedoch auf den Multiplayerschlachten in Gruppen oder im PvP, der jetzt wohl als separater Modus etabliert wird. Hier wird viel geschraubt und verändert, damit das Battle.net-Erlebnis nur die besten Eindrücke hinterlässt und fesselt. Der Schwierigkeitsgrad soll sich immer der momentanen Gruppenstärke und -erfahrung anpassen.

Und es wird fairer. Blizzard, die Cheater seit jeher gnadenlos bannen, wollen das Cheaten jetzt gleich ganz unterbinden. Zudem werden Gegenstände jetzt immer dem Charakter zugewiesen, der den Kill an einem Monster auf dem Konto hat - damit auch Fernkämpfer sich über reiche Beute freuen können und nicht wie früher leer ausgehen, wenn sie ein Monster besiegen und der nächststehende Paladin sich eins abfeixt und ihnen die Beute wegschnappt, während sie noch 50 Meter entfernt stehend ihren Langbogen überm Knie zerbrechen.

Wer sich noch ein weiteres informatives Interview mit Lead Designer Jay Wilson anlesen möchte, kann dies hier tun.


1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading ... Loading ...

Wie bereits im ersten Teil angekündigt, gibt es zahlreiche Neuerungen und Änderungen in Diablo III, auf die wir jetzt mal genauer eingehen wollen.

Ein Punkt der viele Fans besorgt, ist die Grafik auf ihrem momentanen Stand; Diablo wagt den Sprung in die dritte Dimension - und sieht, wie viele meinen - viel zu sehr nach World of Warcraft aus. Tatsächlich kann man manchen Screenshots und Details ihre cartoonhafte Darstellungsweise nicht absprechen. Gegen den Look gibt es bereits eine Petition.

Hier seht ihr ein Gameplayvideo der Zaubererklasse

Apropos Grafik: jeder Ausrüstungsgegenstand wird sich jetzt individuell an der Figur widerspiegeln, so dass man auch ohne ins Inventar zu gucken jederzeit weiß, was der Barbar da gerade für eine Rüstung trägt. In Diablo II war es noch so gewesen, dass sich viele Rüstungen durch die gleichen Sprites darstellten und lediglich die Töne manchmal variierten.

Die beliebten Heiltränke fallen komplett weg, stattdessen werden in Diablo III Heil-Orbs von den Gegnern fallen gelassen, die die Energie des Charakters um bestimmte Prozentsätze auffüllen, dies aber auch nicht augenblicklich, sondern über einen bestimmten Zeitraum - Heilen wird also schwieriger werden.

Das Inventar wird größer und es ist nun nicht mehr nötig, Charms, jene Boni-bringenden aber platzfressenden und nervigen magischen  Items im Inventar zu schleppen - dafür wird es eine separate Lösung geben, vielleicht einen Extra-Beutel.

Stadtportale werden von nun an mit einer Cool-Down-Phase versehen, einer Art Timer, damit man nicht fröhlich hin und her springen kann und sich in der Stadt immer wieder aufstockt, während auf der andern Seite das Bossmonster vor dem Portal vor Wut heult, weil es euch nicht folgen kann.

Weiter geht’s in Teil 3 unserer Preview. Eine größerer Übersicht über Fakten zu Diablo III gibt es hier.


1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading ... Loading ...

Lange durften wir warten, mittlerweile wurde es bereits vor einiger Zeit angekündigt - der dritte Diablo-Teil kommt und mit ihm eine Stange an Neuerungen.

Diablo  und vor allem dessen Nachfolger Diablo II hatten sich damals vor allem aufgrund ihres süchtig machenden Gameplays und der genialen Battle.net-Unterstützung etabliert. Jetzt warten Heerscharen von Fans darauf, endlich wieder die Streitäxte, Kriegssensen und fiesen Zauber auspacken zu dürfen, geifern voller Begeisterung den Gameplayvideos und Infos auf der offiziellen Diablo III-Seite entgegen und rätseln angespannt, was wohl die letzen beiden der fünf neuen Klassen sein werden.

Denn bekannt sind bis jetzt nur drei Protagonisten, die man jeweils in eine männliche oder eine weibliche Hülle packen dürfen wird - den alteingesessenen Barbaren mit neuen Fähigkeiten und Flächenschadenoptionen, die Zauberin, die mit komplett überarbeitetem und neuem Magie-Arsenal daherkommt, und den Hexendoktor oder Schamanen, jene mysteriöse Charakterklasse, die bis auf Weiteres den beliebten Necromancer ablösen soll, weil sich die beiden sonst zu ähnlich gewesen wären.

Der offizielle Trailer zum neuen Diablo III

Ob wir den Totenbeschwörer wiedersehen werden, wussten die Entwickler selbst noch nicht so genau, er könnte aber laut diesem Interview mit Jay Wilson auf MTV.com mit einem AddOn kommen. Wilson ist Lead Designer bei Diablo III und weiß noch mehr Spannendes zu berichten.

Blizzard legt sich mächtig ins Zeug und selbst wenn - was die Charakterklassen betrifft - nie alle Gemüter gnädig gestimmt sein werden, so arbeitet man auf Hochdruck an einem weiteren Hack’n'Slay-Fest  in bester Diablo-Manier, auch wenn das nicht gerade wenige Änderungen dessen, was man von langem Diablo II-spielen gewohnt ist, mit sich bringt.

Was sich so alles ändert und wie es mit dem Battle.net in Zukunft aussieht erfahrt ihr im zweiten und dritten Teil unseres Diablo III-Previews.


1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading ... Loading ...

Blizzcon 2008 in Anaheim

Autor: Kaimar
abgelegt in: Aktuelles

Auch 2008 wird uns Blizzard wieder mit der beliebten BlizzCon im kalifornischen Anaheim beglücken. Man scheute keine Kosten und Mühen, um den Fans eines der welteweit einflussreichsten Entwicklers wieder einmal die Mögliichkeit zum direkten Kontakt zu bieten.

Im herbst dieses Jahres - genauer: am 10. und 11. Oktober - lädt Blizzard wieder in das Anaheim Convention Center ein, wo man dieses mal aufgrund des immensen Andangs der letzten jahre glatt drei statt nur zwei Hallen für die Veranstaltung gebucht hat. Neben etlichen hochgradig spannenden eSport-Events wird es natürlich auch wieder viele interessante Panels zu Blizzards aktuellen und geplanten Titeln geben. Besonders Fans des weltweit erfolgreichsten MMORPGs “World of Warcraft” dürfte das Festival interessieren, wurde doch auf der letztjährigen BlizzCon erstmals das kommende WoW-AddOn “Wrath of the lich king” angekündigt.

Man darf durchaus gespannt sein, wie sich die heiß ersehnte Erweiterung im letzten Jahr entwickelt hat. Zudemdarf man natürlich besonders gespannt sein,was es mit dem - letztes jahr nur kurz erwähnten - WOW-Film auf sich hat bzw. wie es um dessen Entwicklung steht.

 

Aber auch Freunde des klassischen RTS “Starcraft 2” sollten sich den Termin vormerken.

Denn natürlich ist auch wieder mit massig Infos zum ebenfalls stark gehypten und von vielen sehnsüchtig Erwarteten neuen Titel Blizzards zu rechnen.

Neben einer spannenden Kampagne, die die Story um die drei Völker Terraner, Protoss und Zerg weiterführt erwarten den Spieler im Nachfolger des Erfolgsspieles “Starcraft” natürlich massenhaft neue Einheiten, Gebäude, eine neue Grafik, neue Multiplayer-Modi u.v.m.


1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading ... Loading ...

Die Rassen von Warcraft 3 © flickr / Pixelsior

Der “Anfang” des Siegeszuges der Warcraft Reihe muss eigentlich schon früher verortet werden - im Zuge von “Esports” über Warcraft 1 & 2 zu schreiben macht halt wenig Sinn. Erst mit dem dritten Teil, der den internationalen Erfolg des Titels “Starcraft” aus gleichem Hause berücksichtigte und darauf aufbaute, wird Warcraft für uns interessant.

Hier bot sich nämlich zum ersten Mal ein wirklich guter Multiplayer-Part, der mit zahlreichen Maps glänzte, sowie eine Erweiterung bot, an der sich bis heute die Geister scheiden: Die Helden. Todesritter, Paladin oder Druide - die stärkere Einheit, die durch Erfahrungspunkte neue Fähigkeiten hinzubekommt, brachte ein völlig neues Element in das taktische Geschehen der Blizzard-Spiele.

Noch stärker als bisher wurde der Fokus mit Warcraft 3 in Online-Gefechten auf Mikromanagment gelegt. Wer nicht von Anfang an genau durchgeplante Taktiken in Sachen Basisplanung und Ressourcenabbau befolgt, hat selten eine Chance. Die Kämpfe sind durch die Fähigkeiten der Helden und Einheiten noch taktischer geworden, so müssen nicht selten fünf verschiedene Einheitentypen befehligt werden. Zwischen denen wechselt der Spieler hin und her, Fähigkeiten werden eingesetzt, der Held muss angreifen, sich zurückziehen, damit er nicht stirbt - kurz, wirklich gut WC 3 spielen ist eine Kunst, die neben massiver Fingerfertigkeit auch ein schnell schaltendes Gehirn benötigt.

Warcraft 3 Frozen Throne Screenshot © flickr / raybdbombDas Addon “Frozen Throne” bescherte dem Spiel neue Einheiten wie den brennenden Alkohol spuckenden Panda-Braumeister und Neuerungen in Balancing und Gameplay.

Der Singleplayer-Teil von Warcraft 3 ist sowieso legendär - selten habe ich in einem Strategiespiel die Story so perfekt in Ingame-Grafik präsentiert bekommen. Kein Wunder, dass die Elemente der Story nahtlos im Dauerbrenner World of Warcraft übernommen wurden. Warcraft 3 war das Spiel, welches die Story um Thrall, Artas und Sylvanas überhaupt erst in Gang brachte.

Für mich persönlich ist Warcraft 3, ob jetzt mit oder ohne Frozen Throne, immer noch eine der großen Herausforderungen in Sachen ESports. Es macht einen Heidenspaß, ist aber auch bockschwer.

Noch ein paar lustige Moves aus Spielen professioneller Gamer:


1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading ... Loading ...

10 Jahre Starcraft

Autor: Kaimar
abgelegt in: Aktuelles

Happy Birthday! Vor fast genau 10 Jahren - genauer am 31. März 1998 - erblickte ein unscheinbares Echtzeitstrategiespiel namens “Starcraft” das Licht der Welt. Seither ist viel passiert. Starcraft avancierte zu einem der größten Dauerbrenner auf dem heimischen PC und DER eSport-strategie-Referenz schlechthin Grund genug, auf diesem Wege einem der größten Spieleklassiker aller Zeiten die Ehre zu erweisen.

Perfektion! Mit diesem einfachen begriff lässt sich der Erfolg von Starcraft wahrscheinlich am besten beschreiben. Was nicht nur die Borg in Star Trek, sondern auch die Xel’Naga in Starcraft anstreben, scheint Blizzard mit den Jahren gelungen zu sein. In Starcraft ist nichts überflüssig. Es fehlt auch nichts Wichtiges. Balancing und Spielbarkeit wurden im Laufe der Jahre durch immer filigranere Feinabstimmungen (mit Hilfe von Patches) verbessert. Die aktuelle Versionsnummer 1.15.1 stellt den derzeit aktuellen Stand einer Entwicklung dar, die erst nach einer ganzen Dekade abgeschlossen zu sein scheint. So lange bleiben andere Spiele nicht mal im Handel!

Starcraft hat sich längst (neben Counter Strike und Warcraft 3, welches ebenfalls von Blizzard stammt) als einer der drei Stützpfeiler des internationalen eSports etabliert. besonders in Korea erfreut es sich noch heute größter beliebtheit, und obwohl die Grafik für heutige verhältnisse natütlich indiskutabel wäre.

Neben einem hervorragenden Multiplayer-Part verfügt das Spiel (nebst AddOn “Broodwar“) auch über eine packende Singleplayer-Kampagne, die eine dichte Story um die drei Hauptvölker Terraner (Menschen), Protoss und Zerg erzählt.

Diese wird auch im mittlerweile angekündigten Nachfolger mit dem einfallsreichen Titel “Starcraft II” weitererzählt. Wie es in jenem Spiel mit dem Multiplayer aussieht, bzw. ob dieser seinen Vorgänger ablösen kann, ist noch nicht abzusehen.

Ich gehe davon aus, dass es eine ähnliche Entwicklung wie bei “Counter Strike” und “Counter Strike: Source” geben wird: Das “Original” wird weiterhin professionell gespielt, da die “richtigen Fans” sich ohnehin von vornherein genötigt sehen, die Neuauflage zu verachten. Dann wird Blizzard nach und nach Schritte einleiten, um das Ur-Starcraft aus der Welt des eSport zu verdrängen und durch “Starcraft II” zu ersetzen, um vor Allem die Verkaufszahlen anzukurbeln. So wird der Nachfolger zwar langsam an Akzeptanz gewinnen, ganz ablösen wird er seinen Vorgänger aber nie. Irgendwann wird es eine friedliche Co-Existenz, wie bei “Counter Strike” und “Counter Strike : Source” und dementsprechend verschiedene Ligen geben.


1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading ... Loading ...

Das beliebteste ESports-Game Asiens geht in die 2. Runde. Der neue Film zu Starcraft 2 zeigt erstmals die Ingame-Grafik und ein paar der neuen Einheiten. Es werden ein paar alte Bekannte zurückerwartet: Die Zerg sind wieder da und offensichtlich spielen sie sich noch genauso wie im ersten Teil.

Aber seht selbst, ich hab noch den älteren offiziellen Trailer drangehängt, weil Blizzard wunderschöne Rendervideos macht.


1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading ... Loading ...

World of Warcraft - eSport or not?

Autor: Kaimar
abgelegt in: Allgemein

Diese Frage beschäftigt eSportler wie WOW-Fans in aller Welt, seit Blizzard mit dem Arena-System ernsthafte Ambitionen zeigt, nach Starcraft und WC3 nun auch World of Warcraft als feste Größe und Genrereferenz im eSport zu etablieren.Dabei hat alles so friedlich angefangen: Es gab die eSportler auf der einen - die WOWler auf der anderen Seite des globalen Schulhofes. Gut, dann gibt es da zwar noch eine gewisse Minderhait namens Guild Wars-Spieler, aber wie damals in der Schule lässt man die Nerds besser unter sich, die kommen alleine viel besser zurecht…

Doch irgendwann kam Oberschulrat Blizzard dann auf die geniale Idee, zur Förderung des allgemeinen Zusammenhaltes (oder schlicht um noch mehr Geld zu verdienen) wäre es doch sicher förderlich, man dränge einen Teil der World of Warcraft-Gemeinde im Internet einfach hinüber ins unbekannte Territorium der eSportler. Man gebe Ihnen kurzerhand eine eigene Arena, stelle ein paar Sonderregeln auf, verspreche Preisgelder und der Rest würde sich dann schon irgendwie zusammenfinden.

Anfangs schien dieses Konzept jedoch ganz und gar nicht aufzugehen. So wurde die WOW-Arena in der eSport sehr stiefmütterich, oder (um beim Schulhof-Gleichniss zu bleiben) wie der hässliche Neue, den erstmal keiner kennt - und eigentlich auch keiner kennen will - behandelt.

Somit war die neu geschaffene Minderheit der WOW-eSportler gezwungen, sich anzupassen. mit tatkräftiger Unterstützung von Klassensprecher GIGA und Hausmeister ESL gelang es dem Neuen sogar, einige eingefleischte eSportler auf seine Seite zu ziehen.

Mittlerweile gehört es für ein erfolgreiches eSport-Team fast schon zum guten Ton, auch ein WOW-Squad zu haben. Die Preisgelder steigen ebenso, wie die Zuschauerzahlen bei großen Matches und der WOW-eSport scheint sich nach und nach zu etablieren.

Dennoch gibt es nach wie vor kritische Stimmen in der Computer-Branche. So meinen Viele, der “Skill” wäre bei der WOW-Arena irrelevant und es zähle nur, wie lange man spielt und welche Ausrüstung man dementsprechend hat. (Das bei großen Turmieren kein Spieler seinen eigenen Charakter spielen darf, sondern aus einer Auswahl vorgefertigter Avatare auswählen muss, wird dabei oft übersehen.) Zudem bemängeln viele die unausgereiften Regeln der Spiele und die für Nicht-WOW-Spieler unübersichtliche und teilweise langweilige Präsentation. Aber mal im Ernst: Wie viele Nicht-WC3-Spieler verstehen auch nur ansatzweise ein WC3-Cast oder behalten bei einem WC3-Match die Übersicht?

Es bleibt abzuwarten, ob und wie sich World of Warcraft weiter im eSport etablieren kann. Sollte Dies gelingen., wäre es jedenfalls ein großer Gewinn für beide Seiten und die Cliquenbildung auf dem globalen Schulhof wäre Geschichte.


1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading ... Loading ...

Neueste Beiträge

Neueste Kommentare

Bookmark & Feeds