Peinliche Nachrichten zum Start der Hack’n Slay - Ikone. Ein erster von Blizzard auf den Weg gebrachter Downloader funktionierte nicht ganz so wie geplant.

Diablo 3 ©flickr.com / Brian_Duff
Wichtig ist die Nachricht vor allem für diejenigen, welche Diablo III in der digitalen Form herunterladen wollen. Wie Blizzard in einer offiziellen Mitteilung darstellte, handelte es sich bei dem ersten veröffentlichten Download-Client um einen einen kleinen Fehlerteufel in seiner Reinform. Demnach müssen alle, die sich den Client vor 10 Uhr des vergangenen Samstags heruntergeladen haben, das ganze nochmal wiederholen.
Wenn ihr euch wundert, dass euer Kumpel am letzten Wochenende nicht ganz bei der Sache war und ihr das Gefühl hattet, im Hintergrund des Telefonats Diego aus Ice Age gehört zu haben: hier kommt die Auflösung.

Diablo 3 ©flickr.com / Brian_Duff
Nachdem wir jahrelang auf so ziemlich keinen Titel aus dem Hack’n Slay-Genre wirklich scharf sein konnten, entlockt dem gemeinen Diablo II-Zocker (ich hab das Kuh-Level geliebt und bringe in jedem Gespräch über Diablo mindenstens ein “MUHMUHMUH” - meine Freunde haben es schwer, ich weiß) der neue Titel aus der Obhut Blizzards wirklich alles, was es an Vorfreude so geben kann. Am letzten Wochenende gesellte sich dazu zugegebenermaßen aber auch viel Frust.
Die kapitalistische Marktwirtschaft spielt nach ihren eigenen Regeln: der Entwickler Blizzard entlässt eine ordentliche Anzahl an Mitarbeitern.

Blizzard ©flickr.com / starcraft2player.com
Das Korsett wird nun auch beim Entwicklerriesen Blizzard enger geschnallt. Wie die Spieleschmiede ankündigt, will sie satte 600 Mitarbeiter aus ihren Arbeitsplätzen entlassen. Dies entspricht etwa 10% der gesamten Belegschaft des Teams, das sich für Spielegrößen wie das MMORPG World of Warcraft, Star Craft II oder auch den vielversprechenden und lang ersehnten Hack’n Slay-Titel Diablo III verantwortlich zeigt.
Neue veröffentlichte Zahlen zum Abonnentenkreis des Kultspiels im Suchtigeschmack schlechthin lassen vermuten, dass es sich zumindest in diesen Online-Welten in absehbarer Zeit ausge’Orkt hat.

World of Warcraft ©flickr.com / innovablog
Kaum ein Spiel hat es geschafft, solch eine langanhaltende Welle von Euphorie loszustoßen. Seit Jahren schon ist World of Warcraft so etwas die eierlegende Wollmilchsau von Blizzard - an einen Abriss des Erfolgs war nicht zu denken, wenn man sich an die massive Marketing-Politik in den Medien und die angelegten Verkaufsevents erinnert, auf denen die Fans für eine Erweiterung auf der Straße Schlange standen. Gäbe es soviel Aktionspotential mal bloß bei der ein oder anderen politischen Grundverstimmung..
Bezüglich des Release-Termins von Diablo III schien bisher noch immer alles möglich - nun aber wurde es konkret: Anfang 2012 soll es den Nachfolger für die beliebte Reihe geben.

Diablo 3 ©flickr.com / Brian_Duff
Schade - so manch einer spekulierte sicher noch auf ein diablo’sches Geschenk unter dem Weihnachtsbaum, denn auch Blizzard selbst zeigte sich auffallend zurückhaltend mit der Ankündigung seines Release-Termins, der doch ursprünglich noch für 2011 angedacht war. Aber letztendlich ziehen nun auch die größten Spekulanten und Träumer den Kürzeren: ganz offiziell ließ der Entwickler die Veröffentlichung von Diablo III nun zum Anfang 2012 datieren.
Am Anfang des Monats gab Entwickler Blizzard bekannt, dass ihr heiß ersehnter Titel nur mit permanenter Onlineverbindung spielbar sein wird - und lockte damit die Entzürnung so manch eines Fans auf sich.

Diablo 3 ©flickr.com / Brian_Duff
Bei dem Zwang zur permanenten Online-Verbindung handelt es sich nicht etwa nur um einen Multiplayer-Modus. Auch der Einzelspieler, der gar nichts von anderen Spielern wissen will, wird eine dauerhafte Online-Verbindung vorweisen müssen. Um diesen mittlerweile recht populären Kopierschutz (DRM) zu legitimieren, führt natürlich auch Blizzard tolle Features an, die damit erst möglich seien. Diablo III bringe so, laut Blizzards Rob Prado, etwa die Möglichkeit für eine online gespeicherte Freundesliste mit. (Aha?)
(Hallo auch!) So oder so ähnlich könntet ihr bald begrüßt werden, wenn ihr euch ab Ende Juli auf den Servern der Starcraft II - Welten tummelt.

Starcraft II ©flickr.com / starcraft2galaxy
Der Entwickler und Publisher Blizzard gab kürzlich bekannt, dass er elementare Änderungen im Serverbetrieb durchführen wird. Dabei sollen im Zuge der nächsten Starcraft II - Saison ab dem 25. Juli viele Regionen, deren Server bislang noch getrennt voneinander laufen, zusammengelegt werden. Dies bedeutet unter anderem, dass alle Europäer künftig die Skills der Jungs und Mädels aus Russland austesten können.
Wegen unüberbrückbarer Differenzen hat Blizzard, der Entwickler von StarCraft 2, überraschend angekündigt, die Gespräche mit dem koreanischen Esports-Verband keSPA abzubrechen. Jetzt muss sich der Softwareentwickler einen neuen Partner für die mediale Promotion seiner Spiele suchen.
Der Konflikt brodelte schon lange unterschwellig, doch nun kam es zum Eklat: Blizzard kündigt die Zusammenarbeit mit der “Korean E-sports Players Association“. Was genau das Fass zum Überlaufen brachte lässt sich nur vermuten. Jedenfalls ist der Zeitpunkt für die Trennung denkbar ungünstig, denn die Veröffentlichung von StarCraft 2: Wings of Liberty steht unmittelbar bevor.
Schlussstrich zwischen Blizzard und der keSPA - die Hintergründe
Die jahrelange Zusammenarbeit der beiden Institutionen hat nun ein Ende, aber wie konnte es so weit kommen? Bereits im letzten Jahr zeigte sich Blizzard nicht besonders erfreut, weiterlesen »
Kann denn Spielen Sünde sein? Nun ja, laut unserer gewählten Volksvertreter ist es zumindest die Wurzel allen Übels, ruft Verdummung, Gewaltbereitschaft, Vereinsamung und soziale Inkompetenz hervor. Neue Gesetzesentwürfe fordern jetzt, World of Warcraft als Suchtmittel unter 18 Jahren zu verbieten.
Genaueres kann aktuell an auf Spiegel Online gelesen werden, zudem muss ich an dieser Stelle mal wieder auf eine meiner Lieblings-Websites verweisen.
Als Gamer ist man ja mittlerweile einiges gewohnt. Dass sich selbst unsere geliebten Privatsender manchmal nicht ganz einig sind, ob Spiele nun brutal, dumm oder süchtig und sozial inkompetent machen… S. oben!
Dabei hätte ich persönlich gar nichts dagegen, wenn man World of Warcraft ab 18 freigäbe, wenn auch aus den falschen Gründen! Gerade jetzt wo irgendwo im Land wieder die Sommerferien ausgebrochen sind, werden wir armen Abhängigen den ganzen Tag von irgendwelchen mitteilungsbedürftigen Kiddies genervt. Sollen die doch bitte wieder mit ihresgleichen Counter Strike spielen!
Wo wir doch ohnehin schon dabei sind, uns China in Sachen Internet, “Sicherheit” und Umgang mit neuen Medien zum Vorbild zu nehmen, können wir doch auch gleich deren Vorgehensweisen im Umgang mit oben genanntem MMORPG übernehmen. Für jeden chinesischen Spieler wird nach einer gewissen Zeit ein Ingame-Schalter aktiviert, der das Erreichen weiterer Spielerfolge unterbindet. Erst, wenn er sich über einen gesetzlich vorgeschriebenen Zeitraum nicht mehr eingeloggt hat, wird ihm erlaubt, sein Spiel für einige Stunden wieder aufzunehmen. Und wenn wir das erst übernommen haben, gründen wir gleich noch eine Zensurbehörde nach (aktuell) chinesischem Vorbild, die neue Spiel-Inhalte erstmal gründlich auf systemkritische Botschaften hin überprüft, bevor sie veröffentlicht werden.
Und nun entschuldigt mich, ich muss meine “Ängstlichkeit, Einsamkeit, geringeres Selbstwertgefühl, Überforderung, Kommunikationsstörungen und Depressionen” durch weiteren “Extremkonsum” kompensieren.
Blizzard geht seit dem neuen AddOn “Wrath of the lich king” stark auf die Casual-Spieler zu. Viele große Raidgilden fühlen sich daher unterfordert. Ist die zeit der großen Elite-Gilden vorbei?
Groß durchstarten wollte man bei SK Gaming und Nihilum, als die beiden weltbesten Gilden sich zum Bündniss “Ensidia” (ehemals “25th november” nach dem Gründungsdatum) zusammenschlossen. Groß durchstarten wollte auch die Gilde “Mental Madness” unter der Führung des Ex-Affenjungen Kreeki. Mindestens Platz drei in der Welttrangliste war das ambitionierte Ziel der jungen Gilde.