Die letzte Intel Friday Night vor den großen Finals steht an. In Dortmund, wo letzte Woche die Intel Friday Night statt fand, ging ordentlich die Post ab. Alternate aTTaX lieferte gegen hoorai ein spannendes Counterstrike Match und gewann schließlich, in Fifa 08 spielten mTw gegen SK Gaming und in Warcraft 3 spielten HasuObs, von mousesports, und dArk, von Alternate, gegeneinander. Was verspricht die nächste Intel Friday Night?
Diesmal findet das Event am 30. Mai in der CCH in Hamburg statt. Alle Gamer die wollen, sind recht herzlich eingeladen dort hin zu kommen. Man kann dort den Pro-Gamern über die Schulter gucken, wenn sie ihre Ligaspiele spielen oder in der Free-Gaming-Area einfach mit Freunden und anderen Besuchern spiele wie Fifa 08 oder Counterstrike zocken. Natürlich gibt es für die besten Zocker auch jede Menge attraktive Preise zu gewinnen. Für echte E-Gaming Freunde ist dieses Event ein MUSS und der Eintrittspreis von 3€ bzw. nur 1€, für Premium-User der ESL, ist auch nicht übertrieben. Um einen Vorgeschmack zu bekommen, wie es in Hamburg aussieht, ist hier ein kleiner Trailer.
Für diesen Abend sind wieder sehr spannende Matches angesagt: So muss mTw gegen mousesports in Counterstrike 1.6 auf der Map de_train antreten. Wie zu erwarten ist, freut sich die ganze Community auf dieses Match und ist dabei sehr gespaltener Meinung, wer dieses Spiel gewinnen wird. Desweiteren spielen Protois und miou Warcraft 3 gegeneinander und für die Counterstrike Source-Fraktion stehen mTw und n!faculty sich auf de_inferno gegenüber. Wer diese einzigartige Atmosphäre im Hamburger Congress Centrum nicht verpassen will, für den sind hier die genaueren Daten:
Die Location:
Congress Centrum Hamburg
Marseiller Straße 2
20355 Hamburg
Weitere Details:
Einlass: 18:45 Uhr (Showbeginn: 20:00 Uhr)
Mindestalter: 16 Jahre! Personalausweis mitbringen!
Am Samstag fand mit dem FIFA Interactive World Cup das größte FIFA-Turnier abseits des PCs statt. mit großen Namen in der Sponsoren-Riege und einem umfangreichen Showprogramm versuchte man, den eSport noch gesellschaftsfähiger zu machen. Spannender Höhepunkt der Veranstaltung: Das FIFA IWC - Grand Final!
Dass die FIFA ihr Event bereits Wochen im Vorraus mit unzähligen Plakaten, Flyern, Werbebannern, Postern in Bussen und Bahnen etc. angekündigt hatte, zahlte sich natürlich aus. Das Sony Center, in dem die FIFA samt Sponsoren, in dessen Reihen sich Namen wie Coca Cola, Adidas und Sony befanden, die Veranstaltung feierte, war bis zum Rand gefüllt mit eSport-Fans und vor Allem mit Neugiereigen, die mit der eSport-Szene bislang wenig anfangen konnten.
Seine Premiere feierte der konsolenorientierte FIFA Worldcup bereits 2004. Seitdem wurde die Veranstaltung jährlich wiederholt (2005 in London und 2006 in Amsterdam), abgesehen von 2007. Doch die Fans konnten beruhigt sein. Denn auch im Jahre 2007 ruhte man sich nicht auf seinem Erfolg aus, sondern nutzte stattdessen die Zeit, um für 2008 ein noch größeres Event zu organisieren. In dessen Qualifikationsphase standen sich bereits Konkurrenten aus 20 verschiedenen Ländern - darunter Brasilien, Australien und Indien - gegenüber. Von den über 25.000 Teilnehmern, die online an der Qualifikationsphase teilnahmen, schafften es schließlich nur die besten 32 auf die Große FIFA-Bühne im Sony-Center. Dort präsentierte Exekutivkomiteemitglied Cuck Blazer in Vertretung des verhinderten FIFA-Präsidenten Joseph S. Blatter dann auch die begehrte Trophäe und pries das Preisgeld in Höhe von $20.000 an.
Beides holte sich letztendlich der Spanier Alfonso Ramos nach einem spannenden 3:1 im Finale gegen den Amerikaner Michael Ribeiro. Letzterer sprach zwar im Nachhinein von einem “unverdienten Sieg, doch objektiv betrachtet, hatte Ramos seine Chancen während des gesamten Spieles besser genutzt.
Insgesamt kann man nur hoffen, dass das Event mit seinen zahlreichen Showacts (Das Bo, Flying Steps und div. Überraschungsgäste) dazu beigetragen hat, den eSport noch ein Wenig gesellschaftsfähiger zu machen.
Bereits der Vorgänger von 2004 versprach schon jede Menge noch nie zuvor Gesehenes. Wie sich nach dem Release dann herausgestellt hat, waren es keine leeren Versprechungen. So war der Egoshooter FarCry eines der beliebtesten Games 2004. Neuartig war zum Beispiel die KI, weil die Entwickler von Crytek diese nicht gescriptet hatten und somit die Gegner jedesmal anders reagieren. Nach 4 Jahren ist nun der zweite Teil des Bestsellers angekündigt.
In diesem Teil wird man aber auf Traumstrände, Palmen und auf Hawaiihemden verzichten müssen. FarCry 2 spielt in Afrika und man muss sich auf Savannen, Löwen und afrikanische Stämme einrichten. So wie auch der Vorgänger verspricht FarCry 2 jede Menge neuer Features. Die Entwickler von Crytek haben für FarCry 2 extra eine eigene, neue Engine geschrieben, die Dunia-Engine, welche noch nie zuvor dagewesenen Realismus verspricht. Realistisch zerstörbare Landschaften oder ein Wettersystem mit Tag-Nacht-Zyklus, sollen nur ein kleiner Teil der neuen Engine sein.
Um solch beeindruckende Bilder zu erhalten sind die Produzenten nach Afrika gereist, haben endloses Bildmaterial gesammelt, sowohl Fotos als auch Filme, und dieses dann versucht in das Spiel umzusetzten, was auch scheinbar bestens gelungen ist. Während der gesamten Spielzeit gibt es keine Zwischenrendersequenzen, weil man sich in der komplett gerenderten Welt, die 50 Quadratkilometre umfasst, jederzeit frei bewegen kann. Man hat auch die Qual der Wahl bei der Vorgehensweise: Ist man der Rambo-Typ, so stürmt man mit Raketenwerfen, Sturmgewehr oder Flammenwerfer die Dörfer, ist man ehr der Stealth-Typ, so wird man durch das Scharfschützengewehr oder der schallgedämpften Pistolen sehr erfreut sein.
Doch so groß die Vorfreude auch ist, muss man noch sehr geduldig sein. Das Spiel kommt erst im 4. Quartal dieses Jahres heraus, wenn es nicht aus Qualitätsgründen, wie bei vielen Games, noch weiter in die Zukunft verschoben wird.
Ja, er ist schon etwas ganz Besonderes, der gute Günni. So wortgewandt, gebildet, immer fest zu seiner meinung und seinen Werten stehend kämpft er doch mutig und tapfer weiter gegen die unaufhörlich rotierenden Windmühlen virtueller Gewalt, verrohung, Schmutz, Schund und Verderbnis der armen, unmündigen, so unschuldig dem Computerwahn verfallenen Jugend…
Doch was ist das?
Hat da nicht gerade ein gewisser Günther Beckstein… Nein, das kann nicht mein Freund Günni gewesen sein! Wer sich da auf’s widerwärtigste angebidert hat auf dem “Munich Gaming” Kongress, das muss ein Doppelgänger gewesen sein. Ein hinterhältiger Betrüger, der sich als unser aller Idol aus dem Frankenlande ausgibt, und dann schlicht gegen alles spricht, was sich der gute Günni in den letzten Jahren an Hasstiraden gegen Spieler erlaubt hat?
“Liebe Gaming-Freunde”, begann er seine Rede! “Sehr geehrter Herr Peter Molyneux“, zitierte er seinen Notizzettel! Kann das wirklich der Mann gewesen sein, der noch vor Kurzem gewettert hat, man müsse “Killerspieler” jagen und bestrafen wie pädophile Pornografen? Kann das wirklich der Mann gewesen sein, der ein umfassendes Herstellungsverbot sämtlicher gewalthaltiger Computerspiele forderte?
Nun, sollte es sich entgegen aller Mutmaßungen TATSÄCHLICH um meinen lieben, guten “Gaming-Freund” Günni beckstein gehandelt haben (Gästeliste der Munich Games, Bildmaterial, Gamestar-Bericht und Foren-Diskussionen sprechen immerhin dafür) gibt es wohl nur eine logische Erklärung: Er muss unser erfolgreiches Schwesterblog gelesen haben!
Vielleicht hat ihn meine kleine Artikelreihe über die steigende Finanzkraft von Computerspielen, die mittlerweile immerhin mehr Geld umsetzen als die Musik- oder Filmindustrie, letztendlich doch überzeugt, dass es vielleicht nicht ganz so schlau wäre, auf diesen lukrativen Markt aufgrund eines persönlichen “Ahab-Komplexes” zu verzichten. Da Politiker ja ohnehin die wahren meister im Ar***kriechen, “Fähnchen-nach-dem-Wind-Ausrichten” und opportunistischem “Meinungs-Slalom” (WOW-Spielen gemeinhin auch als “mentaler Stance-Dance” bekannt) sind, dürfte es ihm also auch nicht allzuviel Mühe bereitet haben, einmal seinen Neffen anzurufen, damit der ihm erklärt, wie man den Computer anschaltet und anschließend im “Zwischennetz” nach Verkaufszahlen für den deutschen Erfolgstitel Crysis zu forschen.
Nur zur Erinnerung: In einem Interview des Spiegels mit den Yerli-Brüdern (Die Gründer von Crytek, dem Entwickler von Far Cry und Crysis) war zum Thema Weitsicht bayerischer Politiker im Hinblick auf die Finanzkraft des neuen Spielemarktes folgendes zu lesen:
SPIEGEL ONLINE: Haben sie sich um staatliche Fördermittel bemüht?
Avni Yerli: Klar. Der bayerische Staat subventioniert neue Technologien mit der “Software-Offensive Bayern”. Wir haben uns um 500.000 Euro beworben, die Gespräche liefen gut. Aber nach einem Jahr kam die Absage der Bayerischen Staatskanzlei. Die haben uns am Telefon erzählt, wir seien bekannt als Hersteller des gewaltverherrlichenden Ballerspieles “Far Cry”. Damit könne sich Bayern nicht identifizieren, eine Förderung wäre daher ausgeschlossen. Das war’s dann.
Tja Günni, das war’s dann. Ich glaube, mehr kann man dazu wirklich nicht mehr sagen. Zum Glück sind wir Spieler aber intelligent genug, um zu erkennen, dass es sich bei dem widerlichen Geschleime vom Munich Gaming - Kongress KEINESFALLS um unseren seriösen, standfesten, immer ehrlichen Freund Günni Beckstein gehandelt haben kann.
Oder um seine Logik in diesem Fall anzuwenden: Wer Günther Beckstein glaubt, bringt auch kleine Katzen um und überfährt Schulkinder!
Dieses Jahr gabs FIFA 08, die Europameisterschaft kommt, Ende des Jahres erscheint hoffentlich FIFA 09 und wem das immer noch nicht reicht, für den gibts als Überbrückungs-Kick UEFA Euro 2008, das FIFA-Spiel zur Europameisterschaft.
Stärken: EA punktet mit dem, womit FIFA immer punktet - Der Atmosphäre. Die Stadien sind noch schöner, die Fangesänge noch lauter, der Jubel der Torschützen mittlerweile wirklich perfekt umgesetzt. Kurz, man denkt, man ist dabei. Weiterhin wurde die Ballphysik verbessert, Abwehr und Torwart-KI aufpoliert und an allen Stellen Feintuning betrieben.
Der “Be a Pro”-Modus aus FIFA 08 heißt jetzt “Kapitäns”-Modus, der Spieler muss sich in der Qualifikations- und Testspiel-Phase aus der B-Mannschaft des Teams in die Startaufstellung seiner Nationalmannschaft kämpfen. Das macht viel Spaß und motiviert für einen ziemlich langen Zeitraum.
Online kann man die Weltmeisterschaft mit 16 Spieler-Teams nachspielen, was ebenfalls einen Heidenspaß macht.
Schwächen: Naja, die KI ist immer noch bestenfalls durchschnittlich. Die Ballphysik ist besser, aber beim Flanken ist sie immer noch unrealistisch. Manchmal gibts Koordinationsprobleme der eigenen Kicker.
Fazit: Das Übliche. FIFA ist eine Version weiter. Das Lizenzpaket ist super, alle Nationalmannschaften sind drin. Spielerisch bietet sich im Vergleich zu FIFA 08 ein bisschen Feintuning und verbesserte Grafik. Schöne Neuerungen sind der neue Be-A-Pro Modus und die Online-EM. Wer das Geld locker hat und FIFA-Fan ist, kann hier nichts falsch machen. Alle anderen warten auf FIFA 09.
Auch 2008 wird uns Blizzard wieder mit der beliebten BlizzCon im kalifornischen Anaheim beglücken. Man scheute keine Kosten und Mühen, um den Fans eines der welteweit einflussreichsten Entwicklers wieder einmal die Mögliichkeit zum direkten Kontakt zu bieten.
Im herbst dieses Jahres - genauer: am 10. und 11. Oktober - lädt Blizzard wieder in das Anaheim Convention Center ein, wo man dieses mal aufgrund des immensen Andangs der letzten jahre glatt drei statt nur zwei Hallen für die Veranstaltung gebucht hat. Neben etlichen hochgradig spannenden eSport-Events wird es natürlich auch wieder viele interessante Panels zu Blizzards aktuellen und geplanten Titeln geben. Besonders Fans des weltweit erfolgreichsten MMORPGs “World of Warcraft” dürfte das Festival interessieren, wurde doch auf der letztjährigen BlizzCon erstmals das kommende WoW-AddOn “Wrath of the lich king” angekündigt.
Man darf durchaus gespannt sein, wie sich die heiß ersehnte Erweiterung im letzten Jahr entwickelt hat. Zudemdarf man natürlich besonders gespannt sein,was es mit dem - letztes jahr nur kurz erwähnten - WOW-Film auf sich hat bzw. wie es um dessen Entwicklung steht.
Aber auch Freunde des klassischen RTS “Starcraft 2” sollten sich den Termin vormerken.
Denn natürlich ist auch wieder mit massig Infos zum ebenfalls stark gehypten und von vielen sehnsüchtig Erwarteten neuen Titel Blizzards zu rechnen.
Neben einer spannenden Kampagne, die die Story um die drei Völker Terraner, Protoss und Zerg weiterführt erwarten den Spieler im Nachfolger des Erfolgsspieles “Starcraft” natürlich massenhaft neue Einheiten, Gebäude, eine neue Grafik, neue Multiplayer-Modi u.v.m.
Battlefield 2142, der Future- Ableger der Battlefield-Serie, bekommt Patch 1.5 spendiert. Wie EAs Battlefield Website verkündet, ist die Betaphase für das Update in Kraft getreten.
Der Patch wird oben auf den alten 1.4er draufgespielt und bietet folgende Änderungen:
Zwei neue Maps aus der Modder-Community, Wake Island 2142 und Operation Shingle sind dazugekommen. Für das Karten-Setup gibts eine neue Möglichkeit, den “No Vehicles Mode”, für alle, die Battlefield mal ohne Fahrzeuge genießen wollen. Keine Ahnung wozu, aber bitte…
Außerdem gibts Breitbild-Auflösungen für das Spiel und verbesserten Cheat-Schutz.
Für die Esports-Community ist interessant, dass die Lautstärkeeinstellung des Commanders und die der Athmo-Geräusche getrennt wurden, so dass man in Aufzeichnungen Explosionen und Action hören kann, ohne dass einem Befehle dazwischenquaken.
Schöne Geste von den Entwicklern, Community Maps einzubauen!
Gerade Wake Island wird sicherlich für erhitzte Gemüter sorgen, die Map war ja schon in BF2 umstritten, ich hab sie geliebt, alle anderen haben sie gehasst..
Links:
Patch 1.4 (benötigt für 1.5)
Patch 1.5
Und noch ein Gameplay-Film hinterher! Viel Spaß beim Zocken.
Die alte Frage heißt heute mal nicht “zu mir oder zu dir?”, sondern “FIFA oder PES?” Wer hat 2008 im direkten Vergleich die Nase vorn?
Die beiden Serien sind immer wieder im Lokalderby aufeinandergetroffen, immer wieder sah es so aus, als würde Fifa im Mainstream durch bessere Grafik und vollständigere Lizensierung gegenüber Pro Evolution Soccer den Sieg davontragen.
Auch in diesem Jahr bietet sich nichts neues: Betrachtet man die ESL Charts, liegt FiFA 08 zwei Plätze vor PES 08 in der Gunst der Spieler. Fragt sich langsam wirklich nur: Woran liegt das?
Aus Sicht der PS3 Spieler mag sich diese Frage nicht so drastisch stellen, weil hier die Next-Gen-Grafik bereits implementiert wurde. FIFA 08 sieht auf der PS3 verdammt gut aus, ähnlich wie bei FIFA Street überragt hier wohl der Glanz die inneren Werte.
FiFA 08 kann:
- gut aussehen
- alle Spieler und Vereinsnamen
- Tricks am Ball
- Pässe in den Raum
- etwas weniger Arcade-lastig sein als vorherige FIFA-Titel
- einen Karrieremodus, in dem man statt allen 11 nur einen Fußballer spielt
PES 08 kann:
- eigene Ballphysik (!)
- Animationswunder
- noch mehr Tricks am Ball
- sehr gute KI
- menschliche Torhüter
- super implementierter Schiedsrichter
- Schwalben
Auf dem PC ist die Sache sowieso klar. Hier sieht FIFA 08 leider grottig aus, weil EA sich nicht getraut hat, Next-Gen-Grafik zu verwenden, weil das sonst PC User mit schwächeren Rechnern ausgeschlossen hätte. Das heißt, auf dem PC ist Pro Evolution Soccer schöner als Fifa, auch ein Novum im Derby. Damit putzt PES auf dem PC den schwächelnden Favoriten eindeutig vom Platz.
Auf der PS3 lasse ich mich zu einem 4:3 nach Verlängerung überreden, die Atmosphäre von EAs Titel ist einfach noch besser.
Wenn die Entwickler von Pro Evolution Soccer es jemals hinbekommen sollten, für ihre Serie aktuelle Grafik sowie endlich die kompletten Lizenzen zu implementieren, hätte Fifa nicht den Hauch einer Chance.
FIFA 08 sieht top aus, PES ist innen drin einfach das bessere Spiel, das gilt 2008 mehr denn je.
Die Chinesen sind im Bereich sportlicher Großereignisse momentan nicht zu stoppen.
Nachdem bereits seit Langem die Entscheidung steht, die olympischen Winterspiele in Peking stattfinden zu lassen (Wobei nun auch erstmalig eSport im Rahmenprogramm enthalten sein wird), wurde am 8. April 2008 schließlich der Entschluss bekannt gegeben, die 10. WCG im Jahre 2009 ebenfalls in der Volksrepublik stattfinden zu lassen - Genauer in Chengdu, der Hauptstadt der Provinz Sichuan.
Dabei haben die WCG, die seit 2000 jährlich stattfinden (2004 erstmals außerhalb von Korea) ihr organisatorisches Vorbild schon längst überholt. Zuschauerzahlen, Teilnehmerzahlen und Preisgelder können sich schon seit jahren locker mit den olympischen Spielen messen lassen. Sponsoren (meist renomierte Hardware-Hersteller) schließen mit weltbekannten Teams Millionen-Verträge ab.
Mit mehr als 1,25 Mio. Teilnehmern, die in acht verschiedenen Disziplinen (sechs PC- und zwei Xbox-Titel) um insgesamt 500.000,- US-Dollar kämpfen, steht damit wieder einmal das weltweit bedeutendste eSport-Turnier der Welt an.
Dabei steht zwar der sportliche Wettkampf klar im Vordergrund, die WCG verstehen sich selbst aber nicht nur als Turnier-Veransteltung. So bezeichnet die offizielle Homepage der World Cyber Games diese als “Computer- und Video-Games Festival mit Vorträgen, Ausstellungen, Live Bands, Auftritten von Performancekünstlern, Eröffnungszeremonie mit Einmarsch der Fahnenträger, Abschlusszeremonie, Players Party oder auch Freizeitmöglichkeiten wie z.B. Free Climbing”.
Die Teilnahme an den Turnieren ist komplett kostenlos, wer sich in einer der deutschen Ligen, wie z. B. der ESL qualifiziert, bekommt sogar sämtliche Reise- und Verpflegungskosten erstattet. Dies dürfte in diesem Jahr für die Deutschen noch nicht von allzu großer Bedeutung sein, denn 2008 finden die Spiele noch im heimischen Köln statt.
Da kann man nur hoffen, dass sich eines schönen Tages vielleicht auch mein “besonderer Freund” Günni Beckstein ein beispiel an seinem Kollegen Fritz Schramma, dem amtierenden Oberbürgermeister von Köln nimmt, der bereits in der Vergangenheit eine angenehm tolerante Stellung zu Computerspielen bezogen hat. Somit scheint es selbst für die Politiker noch Hoffnung zu geben. man kann nur hoffen, dass bald mehr von Ihnen aufhören, sich der wachsenden Bedeutung dieser Szene zu verschließen und endlich den hohen (finanziellen und populistischen) Nutzen erkennen, der sich aus diesem Wirtschaftszweig ziehen lässt. Angesichts dieses sportlichen Großereignisses eine Killerspiel-Debatte vom Zaun zu brechen, dürfte selbst dem guten Günni äußerst schwerfallen.
Das Update für Valves im letzten Jahr erschienenen Multiplayer Team Fortress 2 wird den klangvollen Namen “Goldrush” tragen.
Dahinter verbirgt sich eine neue Map mit neuem Spielmodus, sowie neue Waffen und Achievements für die “Medic”-Klasse des Spiels. Die anderen Klassen werden in Zukunft wohl ebenfalls upgedatet, fürs erste bekommt jedoch nur der Sanitäter drei neue Waffen. Diese haben die Macher von Counter-Strike an die 36 neuen Achievements des Medic gekoppelt.
The Blutsauger: Erhältlich, nachdem 12 Achievements freigespielt wurden. Der verursachte Schaden wird dem Schützen als zusätzliche Lebenspunkte hinzugefügt.
Critzcrieg: Ab 24 Achievements bekommt man diese Healgun, die bei gefülltem Charge-Balken statt Unverwundbarkeit die Wahrscheinlichkeit auf kritische Treffer für die Waffe auf 100 % setzt.
Ubersaw: Eine Nahkampfwaffe, für die müssen alle Achievements erfüllt werden. Füllt nach nur vier Einsätzen die Healgun auf.
Hier ist eine Übersicht der Achievements, meine Favoriten nach kurzem Überfliegen sind:
First Do No Harm: Play a full round without killing any enemies and score the highest on a team of 6 or more players.
Bedside Manner: Be healing a teammate as he achieves an achievement of his own.
Placebo Effect: Kill 5 enemies in a single life while having your uber-charge ready, but undeployed.
Klingt so, als würde man da eine Weile dran tüfteln. Für alle Fans der ESportsarena gibts noch den von Valve veröffentlichten Flythrough der neuen Map “Goldrush”.