Minecraft - das Open World-Spiel für alle, die kein Problem mit Kästchenambiente haben und nach Belieben bauen und zerstören wollen.
Entwickelt wurde das Spiel von Markus Persson, welcher am 18. November des vergangenen Jahres endlich seine Vollversion von Minecraft vorstellen konnte. Inhaltlich ist das Spiel leicht zu erklären. In Form eines Avatars kann der Spieler mit seiner Umgebung interagieren: unter Zuhilfenahme von Werkzeugen kann dieser Avatar Blöcke zerstören, einsammeln und woanders wieder aufbauen. Daraus entstehen nicht selten fantastische Gebäude und Kunstwerke, welche die Welten auf den Multiplayer-Servern zieren.
Team Bondi, Rockstar San Diego - zwei Namen mit einer fragwürdigen Arbeitnehmer-Bindung. Beide sind bekannt für ihre ausbeuterisch anmutenden Arbeitgeberqualitäten. Gibt sich Codemasters nun einen ähnlichen Stempel?

Codemasters ©flickr.com / DsWii
Ein Entwickler zu sein, verliert angesichts der ausufernden Ausbeuter-Mentalitäten der Entwicklerfirmen und Publisher zunehmend an Attraktivität (wenn es mal anderswo anders wäre..). Die ehemaligen Angestellten des mittlerweile geschlossenen Guildford-Studios, unter anderem verantwortlich für den so ziemlich gefloppten EgoShooter Bodycount, beklagen den unrühmlichen Umgang ihres ehemaligen Arbeitsgebers stark. Zum Beispiel hätten sie 400 Überstunden geleistet und dafür Urlaub versprochen bekommen, der so nie zustande kam. weiterlesen »
In den USA türmt sich mehr und mehr der Widerstand gegen den umstrittenen Gesetztesvorschlag SOPA (”Stop Online Piracy Act”). Aus diesem Grund veröffentlicht die Fachpresse in letzter Zeit mehr und mehr Listen der Unterstützer des Vorschlags.

SOPA ©flickr.com / SegmentNext
Man könnte meinen, die Amis spinnen mal wieder und interessieren braucht uns das hier drüben nicht die Bohne. Doch ganz so einfach ist es nicht, schließlich ist Amerika einer der Dreh- und Angelpunkte im multimedialen Erleben des Internets. Während bei uns noch recht humane und verhältnismäßig verständliche Vorstöße gegen die Raubkopier-Szene gemacht werden, geht die SOPA noch fünf Schritte weiter und könnte bei der Durchsetzung auch unser Konsumverhalten im Internet beeinträchtigen.
Wirklich gute Nachrichten kann die Online-Plattform Steam dieser Tage verzeichnen: es beherbergt nunmehr nicht nur über 40 Millionen Konten, sondern konnte im vergangenen Jahr auch seine Verkäufe über die Plattform verdoppeln.

Steam ©flickr.com / NetAntwerp
Während Wirtschaftskrisen hin- und her geschaufelt werden und die Unternehmen Umsatzeinbrüche fürchten, geht es zumindest einem Unternehmen richtig gut: Valve. Wie das Unternehmen kürzlich bekannt gab, seien auf seiner Online-Plattform Steam seit Ende letzten Jahres über 40 Millionen Konten registriert - diese bedeuten im Vergleich zum Vorjahr einen Zuwachs von fünf Millionen. Noch rosiger klingen da nur noch die Absatzzahlen der Spiele. Diese sollen in dem betrachteten Zeitraum um über 100% angestiegen sein.
Mit Einzug der Social Networks gewannen auch sogenannte Casual Games zunehmend an Bedeutung. Obwohl diese vom gemeinen Core-Game nicht mal mit der linken Arschfalte angeschaut werden, nehmen sie zunehmenden Platz im Alltag der Menschen ein.

Cityville ©flickr.com / SegmentNext
Das Social Gaming liegt dank diverser Netzwerke - allen voran das gefühltermaßen von fast jedem genutzte Facebook - zweifelsohne in einem bemerkenswertem Trend. Da lassen es sich auch Konzerngrößen wie EA nicht nehmen, ganz oben mitzumischen - mit Erfolg. Immerhin das zweitbeliebteste Spiel bei Facebook, The Sims Social, stammt vom Spielegiganten Electronic Arts. Den ersten Platz der Social Games machte im letzten Jahr das Spiel Gardens of Time von Playdom. weiterlesen »
Dass man mit professionellem Gaming auch Geld machen kann, ist kein Geheimnis mehr, aber wie alles in Spielehallen angefangen hat, das ist nicht jedem bekannt. Gamer, die wie Rockstars gefeiert werden? Nur in den 80ern.
Alles begann in den 80er Jahren, als Walter Day, Gründer der Twin Galaxies Organisation mehr als 100 Spielehallen besuchte und dort die High Scores aller Spiele notierte. Daraufhin öffnete er seine eigene Spielhalle und veröffentlichte die Ergebnisse.
Walter Day startete Arcade Gaming Highscores
Motiviert wurde er durch einen Jungen, namens Steve Juraszek, der immer nur an einer einzigen Maschine spielte. Interessiert, ob Juraszek den absoluten High Score erspielt hatte, rief er bei der Firma an, die das Spiel vertrieb und bekam die Antwort, dass sie es nicht wüssten. Ein Aufruf für Day, die Antwort selbst heraus zu finden. weiterlesen »
Wir haben es schon nicht leicht. Erst sind wir emotional diffus, versifft und abgestorben und nun wird uns auch noch eine geringere Hirnaktivität “nachgewiesen”. Die lieben Studien.

“Computerspieler und trotzdem normal” ©flickr.com / Affentod
Diesmal ist es eine Gruppe von Wissenschaftlern an der Indiana University School of Medicine, welche dem Konsum von gewalttätigen Shootern ein langfristiges Wirken auf das Hirn unterstellt.
Bestandteil der Untersuchung waren zwei Gruppen von je elf Personen, welchen während und nach einer zweiwöchig andauernden Studie das Gehirn mittels Kernspintomographen (MRI) gescannt wurde. Teilnehmer einer dieser Gruppen sollten die Wochen über gewalttätige Shooter spielen, eine andere hingegen sollte komplett auf das Spielen verzichten.
Klinisch steril, kühl und voller Hindernisse: willkommen bei Portal 2. Für das kopflastige Spiel wird es bald offenbar einen zusätzlichen Editor geben, um das Portal-Erleben nicht langweilig werden zu lassen.

Portal 2 ©flickr.com / Gamenews24
Das First-Person-Puzzle-Adventure schickt euch erneut in die klinischen Labore von Aperture, wo von euch neue und größere Testkammern durchstriffen werden wollen. Mit dabei ist immer die bereits aus dem ersten Teil bekannte Spezialkanone. Mit dieser lassen sich Portale in der Spielwelt öffnen, durch welche man huschen kann, um anschließend weitere, immer anspruchsvollere Hindernisse zu überwinden. Neben der Einzelspielerkampagne entwarf Valve einen Multiplayer-Modus, welcher für zwei Spieler ausgelegt ist (Online oder Splitscreen) und mit einer eigenen Hintergrundgeschichte aufwartet.
Es gibt wenig Beat’em Ups für unseren heimischen Rechenknecht. Mit dem neuen Street Fighter X Tekken soll nun auch der PC Nachschieb in diesem Genre bekommen.

Streetfighter X Tekken ©flickr.com / Ryan Paul Thompson
Für die prügelbegeisterten Konsoleros geht es gar schon im nächsten März zur Sache: am 9. März wird das langersehnte Street Fighter X Tekken Crossover für die xBox 360 und die PlayStation 3 in den Handel kommen. Überraschend aber ist die neue Ankündigung hierzu, denn der Titel soll laut dem Produzenten des Beat’em Up, Yoshinori Ono, auch für den PC erscheinen. Zumindest laufe hierfür bereits die Entwicklung.
Bezüglich des Release-Termins von Diablo III schien bisher noch immer alles möglich - nun aber wurde es konkret: Anfang 2012 soll es den Nachfolger für die beliebte Reihe geben.

Diablo 3 ©flickr.com / Brian_Duff
Schade - so manch einer spekulierte sicher noch auf ein diablo’sches Geschenk unter dem Weihnachtsbaum, denn auch Blizzard selbst zeigte sich auffallend zurückhaltend mit der Ankündigung seines Release-Termins, der doch ursprünglich noch für 2011 angedacht war. Aber letztendlich ziehen nun auch die größten Spekulanten und Träumer den Kürzeren: ganz offiziell ließ der Entwickler die Veröffentlichung von Diablo III nun zum Anfang 2012 datieren.