Esportsarena

E-Sports vom Feinsten
 


Archiv: Aktuelles

Preview- FarCry 2

Autor: Nico
abgelegt in: Aktuelles, Egoshooter

Kenya sunset © Flickr / angela7dreams

Bereits der Vorgänger von 2004 versprach schon jede Menge noch nie zuvor Gesehenes. Wie sich nach dem Release dann herausgestellt hat, waren es keine leeren Versprechungen. So war der Egoshooter FarCry eines der beliebtesten Games 2004. Neuartig war zum Beispiel die KI, weil die Entwickler von Crytek diese nicht gescriptet hatten und somit die Gegner jedesmal anders reagieren. Nach 4 Jahren ist nun der zweite Teil des Bestsellers angekündigt.

In diesem Teil wird man aber auf Traumstrände, Palmen und auf Hawaiihemden verzichten müssen. FarCry 2 spielt in Afrika und man muss sich auf Savannen, Löwen und afrikanische Stämme einrichten. So wie auch der Vorgänger verspricht FarCry 2 jede Menge neuer Features. Die Entwickler von Crytek haben für FarCry 2 extra eine eigene, neue Engine geschrieben, die Dunia-Engine, welche noch nie zuvor dagewesenen Realismus verspricht. Realistisch zerstörbare Landschaften oder ein Wettersystem mit Tag-Nacht-Zyklus, sollen nur ein kleiner Teil der neuen Engine sein.

Um solch beeindruckende Bilder zu erhalten sind die Produzenten nach Afrika gereist, haben endloses Bildmaterial gesammelt, sowohl Fotos als auch Filme, und dieses dann versucht in das Spiel umzusetzten, was auch scheinbar bestens gelungen ist. Während der gesamten Spielzeit gibt es keine Zwischenrendersequenzen, weil man sich in der komplett gerenderten Welt, die 50 Quadratkilometre umfasst, jederzeit frei bewegen kann. Man hat auch die Qual der Wahl bei der Vorgehensweise: Ist man der Rambo-Typ, so stürmt man mit Raketenwerfen, Sturmgewehr oder Flammenwerfer die Dörfer, ist man ehr der Stealth-Typ, so wird man durch das Scharfschützengewehr oder der schallgedämpften Pistolen sehr erfreut sein.

Doch so groß die Vorfreude auch ist, muss man noch sehr geduldig sein. Das Spiel kommt erst im 4. Quartal dieses Jahres heraus, wenn es nicht aus Qualitätsgründen, wie bei vielen Games, noch weiter in die Zukunft verschoben wird.


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Blizzcon 2008 in Anaheim

Autor: Kaimar
abgelegt in: Aktuelles

Auch 2008 wird uns Blizzard wieder mit der beliebten BlizzCon im kalifornischen Anaheim beglücken. Man scheute keine Kosten und Mühen, um den Fans eines der welteweit einflussreichsten Entwicklers wieder einmal die Mögliichkeit zum direkten Kontakt zu bieten.

Im herbst dieses Jahres - genauer: am 10. und 11. Oktober - lädt Blizzard wieder in das Anaheim Convention Center ein, wo man dieses mal aufgrund des immensen Andangs der letzten jahre glatt drei statt nur zwei Hallen für die Veranstaltung gebucht hat. Neben etlichen hochgradig spannenden eSport-Events wird es natürlich auch wieder viele interessante Panels zu Blizzards aktuellen und geplanten Titeln geben. Besonders Fans des weltweit erfolgreichsten MMORPGs “World of Warcraft” dürfte das Festival interessieren, wurde doch auf der letztjährigen BlizzCon erstmals das kommende WoW-AddOn “Wrath of the lich king” angekündigt.

Man darf durchaus gespannt sein, wie sich die heiß ersehnte Erweiterung im letzten Jahr entwickelt hat. Zudemdarf man natürlich besonders gespannt sein,was es mit dem - letztes jahr nur kurz erwähnten - WOW-Film auf sich hat bzw. wie es um dessen Entwicklung steht.

 

Aber auch Freunde des klassischen RTS “Starcraft 2” sollten sich den Termin vormerken.

Denn natürlich ist auch wieder mit massig Infos zum ebenfalls stark gehypten und von vielen sehnsüchtig Erwarteten neuen Titel Blizzards zu rechnen.

Neben einer spannenden Kampagne, die die Story um die drei Völker Terraner, Protoss und Zerg weiterführt erwarten den Spieler im Nachfolger des Erfolgsspieles “Starcraft” natürlich massenhaft neue Einheiten, Gebäude, eine neue Grafik, neue Multiplayer-Modi u.v.m.


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World Cyber Games in Köln und China

Autor: Kaimar
abgelegt in: Aktuelles

Die Chinesen sind im Bereich sportlicher Großereignisse momentan nicht zu stoppen.

Nachdem bereits seit Langem die Entscheidung steht, die olympischen Winterspiele in Peking stattfinden zu lassen (Wobei nun auch erstmalig eSport im Rahmenprogramm enthalten sein wird), wurde am 8. April 2008 schließlich der Entschluss bekannt gegeben, die 10. WCG im Jahre 2009 ebenfalls in der Volksrepublik stattfinden zu lassen - Genauer in Chengdu, der Hauptstadt der Provinz Sichuan.

Dabei haben die WCG, die seit 2000 jährlich stattfinden (2004 erstmals außerhalb von Korea) ihr organisatorisches Vorbild schon längst überholt. Zuschauerzahlen, Teilnehmerzahlen und Preisgelder können sich schon seit jahren locker mit den olympischen Spielen messen lassen. Sponsoren (meist renomierte Hardware-Hersteller) schließen mit weltbekannten Teams Millionen-Verträge ab.

Mit mehr als 1,25 Mio. Teilnehmern, die in acht verschiedenen Disziplinen (sechs PC- und zwei Xbox-Titel) um insgesamt 500.000,- US-Dollar kämpfen, steht damit wieder einmal das weltweit bedeutendste eSport-Turnier der Welt an.

Dabei steht zwar der sportliche Wettkampf klar im Vordergrund, die WCG verstehen sich selbst aber nicht nur als Turnier-Veransteltung. So bezeichnet die offizielle Homepage der World Cyber Games diese als “Computer- und Video-Games Festival mit Vorträgen, Ausstellungen, Live Bands, Auftritten von Performancekünstlern, Eröffnungszeremonie mit Einmarsch der Fahnenträger, Abschlusszeremonie, Players Party oder auch Freizeitmöglichkeiten wie z.B. Free Climbing”.

Die Teilnahme an den Turnieren ist komplett kostenlos, wer sich in einer der deutschen Ligen, wie z. B. der ESL qualifiziert, bekommt sogar sämtliche Reise- und Verpflegungskosten erstattet. Dies dürfte in diesem Jahr für die Deutschen noch nicht von allzu großer Bedeutung sein, denn 2008 finden die Spiele noch im heimischen Köln statt.

Da kann man nur hoffen, dass sich eines schönen Tages vielleicht auch mein “besonderer Freund” Günni Beckstein ein beispiel an seinem Kollegen Fritz Schramma, dem amtierenden Oberbürgermeister von Köln nimmt, der bereits in der Vergangenheit eine angenehm tolerante Stellung zu Computerspielen bezogen hat. Somit scheint es selbst für die Politiker noch Hoffnung zu geben. man kann nur hoffen, dass bald mehr von Ihnen aufhören, sich der wachsenden Bedeutung dieser Szene zu verschließen und endlich den hohen (finanziellen und populistischen) Nutzen erkennen, der sich aus diesem Wirtschaftszweig ziehen lässt. Angesichts dieses sportlichen Großereignisses eine Killerspiel-Debatte vom Zaun zu brechen, dürfte selbst dem guten Günni äußerst schwerfallen.


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10 Jahre Starcraft

Autor: Kaimar
abgelegt in: Aktuelles

Happy Birthday! Vor fast genau 10 Jahren - genauer am 31. März 1998 - erblickte ein unscheinbares Echtzeitstrategiespiel namens “Starcraft” das Licht der Welt. Seither ist viel passiert. Starcraft avancierte zu einem der größten Dauerbrenner auf dem heimischen PC und DER eSport-strategie-Referenz schlechthin Grund genug, auf diesem Wege einem der größten Spieleklassiker aller Zeiten die Ehre zu erweisen.

Perfektion! Mit diesem einfachen begriff lässt sich der Erfolg von Starcraft wahrscheinlich am besten beschreiben. Was nicht nur die Borg in Star Trek, sondern auch die Xel’Naga in Starcraft anstreben, scheint Blizzard mit den Jahren gelungen zu sein. In Starcraft ist nichts überflüssig. Es fehlt auch nichts Wichtiges. Balancing und Spielbarkeit wurden im Laufe der Jahre durch immer filigranere Feinabstimmungen (mit Hilfe von Patches) verbessert. Die aktuelle Versionsnummer 1.15.1 stellt den derzeit aktuellen Stand einer Entwicklung dar, die erst nach einer ganzen Dekade abgeschlossen zu sein scheint. So lange bleiben andere Spiele nicht mal im Handel!

Starcraft hat sich längst (neben Counter Strike und Warcraft 3, welches ebenfalls von Blizzard stammt) als einer der drei Stützpfeiler des internationalen eSports etabliert. besonders in Korea erfreut es sich noch heute größter beliebtheit, und obwohl die Grafik für heutige verhältnisse natütlich indiskutabel wäre.

Neben einem hervorragenden Multiplayer-Part verfügt das Spiel (nebst AddOn “Broodwar“) auch über eine packende Singleplayer-Kampagne, die eine dichte Story um die drei Hauptvölker Terraner (Menschen), Protoss und Zerg erzählt.

Diese wird auch im mittlerweile angekündigten Nachfolger mit dem einfallsreichen Titel “Starcraft II” weitererzählt. Wie es in jenem Spiel mit dem Multiplayer aussieht, bzw. ob dieser seinen Vorgänger ablösen kann, ist noch nicht abzusehen.

Ich gehe davon aus, dass es eine ähnliche Entwicklung wie bei “Counter Strike” und “Counter Strike: Source” geben wird: Das “Original” wird weiterhin professionell gespielt, da die “richtigen Fans” sich ohnehin von vornherein genötigt sehen, die Neuauflage zu verachten. Dann wird Blizzard nach und nach Schritte einleiten, um das Ur-Starcraft aus der Welt des eSport zu verdrängen und durch “Starcraft II” zu ersetzen, um vor Allem die Verkaufszahlen anzukurbeln. So wird der Nachfolger zwar langsam an Akzeptanz gewinnen, ganz ablösen wird er seinen Vorgänger aber nie. Irgendwann wird es eine friedliche Co-Existenz, wie bei “Counter Strike” und “Counter Strike : Source” und dementsprechend verschiedene Ligen geben.


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ESL startet Charts!

Autor: Kaimar
abgelegt in: Aktuelles

Die ESL, ihres Zeichens europas einflussreichste eSports-Liga, startete am 02. April 2008 erstmals die “ESL Gamecharts“.

Über 790.000 Spieler haben nun die Möglichkeit, die Charts mitzubestimmen. Die Stimmen werden in Echtzeit ausgezählt, sodass das Ergebnis stets aktuell ist. Um die Charts möglichst aktuell zu halten, werden allerdings Spiele, welche älter als zwei Jahre alt sind, nicht mitgezählt. Sonst wären wahrscheinlich Starcraft, World of Warcraft, , Warcraft 3 und Diablo 2 die ständigen Dauerbrenner. Na ja, Blizzard würde sich freuen! ;)

Und warum das Alles? “Verkaufszahlen zu PC- und Konsolenspielen erzählen nicht immer die ganze Wahrheit. Darum starten wir mit den ESL Gamecharts die Möglichkeit für die Spielekäufer – unsere Community – ihre Meinung über die Spiele zu äußern”, sagt Alexander Albrecht, Head of Publisher Relations der Turtle Entertainment GmbH aus Köln. “Neben den klassischen Verkaufscharts oder den bekannten Zeitschriftencharts wollen wir mit den ESL Gamecharts eine neue Rangordnung von Spielen etablieren – für den Online-Gamer, den Multiplayer-Spieler und für den eSportler”, so Albrecht weiter. [Quelle: www.pressemitteilung.ws]

Die momentanen Top Ten der Spieler:

  1. Call of Duty 4: Modern Warfare
  2. Crysis
  3. World of Warcraft: The Burning Crusade (AddOn)
  4. C&C 3: Tiberium Wars (AddOn)
  5. FIFA 08
  6. Team Fortress 2
  7. Pro Evolution Soccer 2008
  8. Battlefield 2142
  9. Unreal Tournament 3
  10. World in Conflict

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Ich muss sagen, Ich war schon überrascht, als Ich zum ersten mal den Trailer von Battlefield Heroes gesehen habe. Das kleine Freeware-Spielchen von EA macht zunächst den Eindruck eines 08/15-WKII-Shooters, doch schnell entpuppt sich dessen wahre Natur.

Battlefield Heroes ist eine Mischung aus Battlefield und Team Fortress 2. Also quasi ein Cartoon-WKII-Shooter. Das Spielprinzip ist ähnlich, wie beim normalen Battlefield. Ihr spielt wahlweise die Amerikaner, Briten oder Deutschen und bekämpft euch auf großen Maps gegenseitig mit verschiedenen Waffen, sowie diversen Fahrzeugen, Fliegern und Schiffen. Nur ist bei BFH eben alles sehr abgedreht und nicht ganz ernst zu nehmen.

Kritische Stimmen bemängelten bereits, dass sich mit BFH eine eventuelle Verharmlosung des Kriegsgeschehens einstellen könnte, aber meiner Meinung nach müsste Selbiges dann auch für alle anderen WKII-Shooter sowie Counter Strike gelten, denn hundertprozentig realistisch ist keines von diesen Spielen. In BFH macht man sich genausowenig über den Krieg an sich lustig, wie in einem bierernsten “Medal of Honor“, “Brothers in Arms” oder “Call of Duty“. Allenfalls das Spiele-Genre als Solches wird parodiert. den “Medal of Homer” - Level im neuen Simpsons-Game würde auch niemand ernsthaft als Weltkriegs-Verharmlosung, wohl aber als Spiele-Parodie bezeichnen. Man kann froh sein, dass sich diese neue Kunstform langsam durchsetzt. Meinetwegen können gerade Spiele, die sich selbst zu ernst nehmen durchaus ein Wenig Satire gebrauchen.

Auch für den eSport ist BFH durchaus ein interessanter Titel. Ein neuartiges Ranking-System wertet anhand der erzielten Erfolge automatisch den Skill des Spielers aus, was zur Folge hat, dass nur Spieler mit ungefähr gleichem Können aufeinander losgelassen werden. Dies verhindert zum Einen Frust bei neuen Spielern und zum Anderen Langeweile bei den alten BF-Hasen. Man darf also gespannt sein, ob und wie sich der neue Titel in die Welt des elektronischen Sports integriert.

Wer jetzt denkt: “Moment mal! EA und kostenlos? wo ist der Haken?”, dem muss Ich leider zugestehen, dass EA durchaus plant, das Spiel durch Werbung und sogenannte “Mikrotransaktionen” finanzieren wird. Das bedeutet, Spieler werden sich für einen geringen Aufpreis additionale Gegenstände wie Waffen, Kleidung etc. herunterladen können. Die unhaltbare Erklärung seites EA, dass man damit lediglich neuen Spielern einen kleinen Vorteil gegenüber Besseren geben wolle (durch offensichtlich sehr viel stärkeres Equipment) scheintert natürlich sofort an der ganz logischen Konsequenz, dass sich jeder ambitionierte Profi sowieso die besten Extras zulegen wird und damit jedweder Equipment-Vorteil dahin ist. Sorry EA, aber statt solch einer armseligen Aussage hättet ihr doch schlicht und einfach sagen können, dass ihr euer Spiel auf diesem Wege finanzieren wollt. An sich ist das ja eine ganz legitime und mittlerweile durchaus gänghige Praxis. Ehrlichkeit währt eben doch am längsten und die Kunden kommen sich weniger verarscht vor - Danke, EA!


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2008 öffnet mit der „International eSports Conference” zum fünften Mal die weltweit wichtigste eSport-Konferenz ihre Pforten. Diese von Mega-Konzern Electronic Arts veranstaltete Messe gliedert sich erfahrungsgemäß in die Bestandteile Konferenz, Ausstellung und Networking.

In Vorträgen, Diskussions-Panels und verschiedenen Workshops werden die wichtigsten Themen des internationalen eSport ausführlich dargestellt und zukünftige Innovationen diskutiert. Ziel der Konferenz ist, den eSport im Allgemeinen als Sportdisziplin begreifbarer zu machen und durch die Präsentation aktueller Entwicklungen die damit verbundene Wirtschaft anzukurbeln.

Zudem sollen die Besucher Einblicke in die neuesten Innovationen und Entwicklungen aus der eSports-Branche erfahren. Insbesondere steht dabei der Dialog zwischen den Teilnehmern der verschiedenen Länder im Vordergrund.

Mit führenden Experten aus Industrie, Medien, Sport, Community und Politik werden auf der eSports Conference dieses Jahr in Köln mehr als 250 Teilnehmer und 30 Referenten aus dem In- und Ausland versammelt.

WichtigeDiskussionsthemen könnten etwa der „Fall Coldgame“ sein, in dem im letzten Jahr erstmalig ein ganzer Clan wegen vermeintlichen Cheatens von der weltweit wichtigsten Liga, der ESL, ausgeschlossen wurde und es im Zuge dessen zum ersten Gerichtsverfahren in der Geschichte des eSport kam.

Auch die Tatsache, dass eSport dieses Jahr erstmalig im Zuge der olympischen Spiele in Peking eine Rolle spielen wird, dürfte für angeregte Diskussionen und weitere positive PR sorgen.

Wissenschaftliche Entwicklungen, wie das seit einiger Zeit erhältliche Gamer-Doping wird sowohl das Interesse der Spieler als auch das der Wirtschaftsvertreter wecken.

Dass auch Vertreter der Politik anwesend sein werden, lässt zudem auf eine positive Entwicklungen der sog. „Killerspiel“-Debatte hoffen.


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Das beliebteste ESports-Game Asiens geht in die 2. Runde. Der neue Film zu Starcraft 2 zeigt erstmals die Ingame-Grafik und ein paar der neuen Einheiten. Es werden ein paar alte Bekannte zurückerwartet: Die Zerg sind wieder da und offensichtlich spielen sie sich noch genauso wie im ersten Teil.

Aber seht selbst, ich hab noch den älteren offiziellen Trailer drangehängt, weil Blizzard wunderschöne Rendervideos macht.


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ESport goes Olympic!

Autor: Kaimar
abgelegt in: Aktuelles

eSport-Veranstalter verhandelt mit Olympia-Organisator um eSport im olympischen Rahmenprogramm

Wie die News-Website www.pressetext.de berichtet, wurde jüngst ein Abkommen zwischen Dem US-amerikanischen eSport-Veranstalter Global Gaming und dem chinesischen Olympia-Organisationskomitee unterzeichnet, welches die Ausrichtung eines eSport-Turniers im Rahmen der olympischen Spiele vorsieht. Die sogenannten “The Digital Games” werden in den ersten vier Tagen der olympischen Spiele in Shanghai ausgetragen.

Zwar sind Computer- und Videospiele (noch) nicht als offizielle olympische Disziplinen anerkannt, nichtsdestotrotz dürfte diese Aktion dem eSport ungemein helfen, bekannter und allgemein noch besser akzeptiert zu werden.

GGL-CEO Ted Owen dazu: “Die ‘Digital Games’ stellen die ultimative Weiterentwicklung von Computerspielen und der damit verbundenen Kultur auf globaler Ebene dar. Der E-Sport-Bereich hat es geschafft, sich mit der größten Mainstream-Marke der ganzen Welt zu verbinden. Auch wenn die “Digital Games” kein offizieller olympischer Wettbewerb sind, ist die in Verbindung mit den Olympischen Spielen erzielte Publicity unbezahlbar. […] Dieser Event wird von den Medien ausgiebig behandelt werden. Ich glaube sogar daran, dass der E-Sport-Bewerb insgesamt mehr Zuseher anziehen könne als die offiziellen Spiele selbst.”

Realistisch betrachtet scheint hingegen Owens Vision von ausverkauften Fußballstadien als eSport-Austragungsort derzeit sehr utopisch.

Organisatorisch sei laut der Veranstalter jetzt nur noch zu klären, wie man die Qualifikation vornehmen will. Denkbar ist etwa eine eigene Liga, an deren Ende das begehrte olympische Match steht.

Viele sprechen jedenfalls schopn jetzt von einem “historischen Durchbruch für den eSport”. Auch wundert es nicht, dass - gemessen an der weltweit stark variierenden Akzeptanz des eSport als Sportart - ausgerechnet China diesen Schritt gegangen ist. Zählt es doch mit über 50 Mio. aktiven professionellen Spielern zu einer der größten eSpor-Nationen der Welt.


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Battlefield Heroes LogoBattlefield Heroes: EA bringt was kostenloses, das gibt ja im Ansatz schon mal Grund zum Misstrauen. Bisher ist der Branchenriese durch die Bank mit systematischer Kundenabzocke und Serienproduktion aufgefallen. Sei es bei den unzähligen Sims- Varianten oder den jährlich erscheinenden FIFA, NHL und NBA- Titeln: Egal, wie die Qualität des einzelnen Spiels ausfiel, EA bedeutete bisher vor allem, dass man ziemlich viel Geld für immer die gleichen Spielinhalte bezahlt hat.

Die Battlefield- Reihe macht da keine Ausnahme: Zwar war den bisher erschienenen drei Teilen ein großer Erfolg beschert, spätestens nach Battlefield 2142, welches das Weltkriegsszenario in die Zukunft verfrachtete, war jedoch klar: Innovation muss her.

Die scheinen sich die Entwickler zumindest in der Präsentation gänzlich bei der Konkurrenz abgekupfert zu haben. Das neue Battlefield Heroes sieht auf den bisherigen Trailern dem bereits erschienenen Team Fortress 2 zum Verwechseln ähnlich – sowohl was die auf CellShading basierende Comic- Grafik, als auch die offensichtliche Neuorientierung in Richtung Humor und Einsteigerfreundlichkeit angeht.

Zusätzlich zum neuen Look soll das ganze Spiel auch noch kostenfrei sein, man wird sich das Produkt zum Erscheinungsdatum aus dem Netz laden können. Die Finanzierung erfolgt dann über Werbung und bestimmte Items, die man nur bekommt, wenn man dafür bares Geld bezahlt.

Battlefield wird zum Asia- Grinder? Horror! Was sich schon in BF 2 abzeichnete (wer das Addon hat, hat auch die besseren Waffen) dürfte dann noch mehr ins Gewicht fallen: Leuten, die mehr Kohle besitzen, werden mehr Chancen eingeräumt als denen, die besser spielen. Da wäre eine Finanzierung wie bisher, über einen einmaligen Kaufpreis, gerechter und angemessener.

Damit kann man das neue Battlefield getrost vergessen, für Esports wird es meiner Meinung nach komplett uninteressant. Vielleicht mit den richtigen Mods, aber das wird man zum gegebenen Zeitpunkt sehen. Wenn ich Comic- Grafik und schrägen Humor bei halbwegs ausbalanciertem Gameplay in einem Multiplayer will, dann spiele ich Team Fortress 2. Schade, dass EA die Battlefield- Serie jetzt endgültig zu Grabe trägt.


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